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Mittwoch, 11. Januar 2017

So lebte der Landadel vor 200 Jahren

Es ist bewölkt, und der böige Wind ist frisch. Ein Tag für eine Besichtigung. Wir fahren zum Herrensitz „Es Calderers“ in der Nähe von St. Joan. Er wurde 1750 gebaut und wird seit 1993 als Museum genutzt. Hier bekommt der Besucher einen guten Eindruck, wie vor 200 Jahren der Landadel und die Bediensteten gelebt haben. Das Haus ist noch wie zu alten Zeiten eingerichtet. Neben den 20 Räumen im Hauptgebäude gibt es Werkstätten wie eine Schmiede, ein Backhaus, eine Wäscherei, und – nicht unerheblich (!) – einen Weinkeller mit Pressen, Fässern und verstaubten Flaschen. Aus einem Fässchen kann Wein aus heutiger Produktion gezapft werden. Wir lassen es uns nicht nehmen, einen Schluck zu kosten. Zur Gesamtanlage gehören Viehställe, in denen einheimische Haustiere gehalten werden, z. B. das schwarze Schwein „porc negre“, aus dessen Fleisch die berühmte mallorquinische Sobrasada, die Paprikastreichwurst, hergestellt wird.
































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