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Dienstag, 19. Dezember 2017

So geht es weiter mit Schneewittchens Spiegel

Eine Geschichte ist nie ganz zu Ende, auch nicht ein Märchen. Wie es mit den zerbrochenen Scherben von Schneewittchens Spiegel weitergeht, erzählen, spielen, tanzen und singen die Kinder der Grundschule Laar in dem Musical „Die Schneekönigin“. Auf rätselhafte Weise gelangen die Scherben in ein skandinavisches Land. Unglücklicherweise gerät ein Splitter in Kays Auge, der daraufhin übellaunig wird. Kurz darauf erscheint die Schneekönigin und entführt Kay in ihren Eispalast. Leute aus dem Dorf machen sich mit einem Segel-Eisschiff auf den Weg, um Kay zu suchen. Unterwegs müssen die Abenteurer allerlei Gefahren überstehen. Schließlich gelingt es, Kay zu finden und aus dem Eispalast zu befreien. Dann geht es zurück nach Hause zu Weihnachtsfeier, an der schließlich auch die Eiskönigin teilnehmen darf. Im Märchen ist alles möglich, und Weihnachten ist schließlich das Fest des Friedens.
Fast alle Kinder der Grundschule Laar sind an dem Musical beteiligt, zumal alle Rollen für die Vormittags- und Abendvorstellung doppelt besetzt sind. Die Kinder der ersten und zweiten Klasse tanzen, der Chor der Grundschule singt unter der Leitung von Saskia Spinder (Musikschule Niedergrafschaft), und die Schülerinnen und Schüler der Musical-AG haben mit ihren Lehrerinnen Anne Mühl, Johanna Ribbert und Gesine Wenske das Stück einstudiert. Großen Dank spricht Schulleiterin Anita Thien den vielen Helferinnen und Helfern aus, die zum Gelingen beigetragen haben. Sie haben das Bühnenbild erstellt und Kostüme genäht. Stellvertretend nennt die Schulleiterin Hermann Moeken, der das Eisschiff gebaut haut, den Hausmeister Ludwig ten Brink, der den Eispalast gebastelt hat, und Sascha Slangen, der für die Technik gesorgt hat. Und nicht zu vergessen: Saskia Spinder. „Sie hat viel Zeit investiert, die Texte vom Niederländischen ins Deutsche übersetzt sowie Lieder und Texte mit den Kindern geprobt“, sagt Anita Thien. Der Holländer Cees West hat das Musical geschrieben. Er ist eigens an dem Morgen aus Sandpoort-Zuid angereist, um der Aufführung seines Werkes beizuwohnen. Er hatte ein „Kippenvel“, also eine Gänsehaut, verrät er, weil alles so schön zusammenpasste. „Alles fließt“, sagt er. „Die Kinder nehmen vor und auf der Bühne an dem Stück teil.“
Nach der Aufführung sitzen die Besucher noch bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen zusammen. Auch hier ehrenamtliches Engagement: Die Vertreterinnen des Elternrates haben die Kaffeetafel zusammengestellt.

















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