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Donnerstag, 31. Oktober 2019

Kormorane

Ein beeindruckendes Naturschauspiel konnte man heute am späten Nachmittag an einem Vechtealtarm in der Nähe von Gramsbergen beobachten: Kormorane kehren nach und nach von ihren Jagdrevieren, den umliegenden Gewässern, zurück und lassen sich auf knorrigen Bäumen zum Schlafen nieder. Kormorane sind Fischfresser. Deswegen werden sie von Anglern oder Teichbesitzern nicht gerne gesehen. Intensive Verfolgungen durch den Menschen haben den eindrucksvollen Vogel in der Vergangenheit in große Gefahr gebracht: Horstbäume wurden gefällt, ihre Nester und Gelege zerstört, sie wurden vergrämt oder gar abgeschossen. So galt der Kormoran bis in die 1970er Jahre als nahezu ausgerottet. Der NABU hat den Kormoran 2010 zu Vogel des Jahres gewählt, um sich für seinen Schutz einzusetzen. Der Tierschutzbund wirbt dafür, den Kormoran als natürlichen Bestandteil unserer Gewässerfauna zu akzeptieren. Inzwischen haben sich die Bestände weitgehend erholt. Naturschützer sagen, dass zurückgehende Fischbestände eher auf eine schlechte Qualität der Gewässer zurückzuführen seien. Besitzern von Teichen raten sie, diese durch Netze zu schützen.













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