Sonntag, 22. Juli 2018

Ein denkwürdiger Abschied

Das war ein denkwürdiger Tag für Marc Kremer (34) und Christian Schonhoff (33). Gestern haben sie ihren Abschied genommen von der ersten Mannschaft des SC Union Emlichheim. Weil sie sich große Verdienste erworben haben, wollte der Verein sie nicht einfach so gehen lassen, sondern ihrem Abschied einen würdigen Rahmen geben. Beide haben trotz zahlreicher Angebote anderer Vereine dem SCU immer die Treue gehalten. Marc zog als Kapitän zumeist im defensiven Mittelfeld die Fäden, Christian war ein Vollblutstürmer, der in der Saison 2008/09 mit 37 Treffern bester Torschütze der Kreisliga war.
Zusammen mit vielen ehemalige Weggefährten spielten die beiden gestern gegen die aktuelle Kreisligamannschaft. Es wurde trotz der Hitze ein munterer Kick mit einigen sehenswerten Toren. Zum Glück durfte ständig gewechselt werden, was insbesondere den Ehemaligen zugute kam.
Ganz braucht der Verein noch nicht auf die Dienste von Marc und Christian zu verzichten. Beide werden noch weiter in der Alte-Herren-Mannschaft spielen.






















Samstag, 21. Juli 2018

Kein Glück gehabt

Der Fotowettbewerb der Kreissparkasse mit dem Thema „Nutztiere in der Grafschaft Bentheim“ ist entschieden. Ich kenne zwar nicht die Sieger, weiß aber, dass ich nicht unter den ersten Dreien bin. Eigentlich hatte ich meinen drei Einsendungen (siehe unten) schon Chancen eingeräumt. Zumal mein Lieblingsbild „unbändige Kraft“ schon bei einem internationalen Wettbewerb der Zeitschrift Fotoforum und des Westfälischen Pferdemuseums zum Thema „Pferd“ den dritten Platz erringen konnte. Es zeigt Hans-Dieter Maathuis beim Holzrücken mit seinem Rheinisch-Deutschen Kaltblüter Pius. 
Lediglich das Bild mit den Ungarischen Steppenrindern schaffte es in die Ausstellung. Aber so ist es in einem Wettbewerb. Die Geschmäcker sind verschieden, und ein wenig Glück braucht man auch.

Holzrücken in den "Sieben Bergen":
 

Ein Buntes Bentheimer Landschwein bekommt auf dem Arends-Hof eine Wasserdusche. Man scheint dem Schwein die Freude über die Abkühlung anzusehen:


Fütterzeit bei den Ungarischen Steppenrindern auf dem Arends-Hof:


Donnerstag, 19. Juli 2018

BSV Emlichheim: Ein Blick ins Archiv

Das Schützenfest ist vorbei, die Bilder sind gemacht. Nun, in der Ferienzeit, ist fotografisch wenig los, und die Hitze draußen lädt auch nicht unbedingt zum Fotografieren ist. Es dominiert die Farbe braun, im Zusammenhang mit verdorrtem Gras nicht gerade ein reizvolles Fotomotiv. Also bleibt Zeit, einmal im Archiv zu stöbern. So habe ich die Schützenkönigspaare seit 2009 noch mal rausgesucht für diesen Blog. Unten stehen aber nicht die offiziellen Zeitungsbilder, sondern die Porträts, die ich später auf einer Session gemacht habe (Ausnahme 2015 und 2016).

2009
 Markus Krajewski und Kerstin Alers auf der Ölpumpe des Kreisels:


2010
 Martin Rolfes und Sandra Kirstein an der Klein-Ringer Schleuse:



2011
Jan Ahuis und Johanne Beckmann auf dem Lamberg:



 2012
Klaus Geerties und Silke Wigger beim Schloss Zingraven:



2013
Friedrich Zellmer und Gunda Diekmann bei Schonevelds Mühlenteich:



2014
Uli Wargers und Ina Blieferich auf Ulis Terrasse:


2015
Jens Züwerink und Stephanie Slaar:


2016
Bernhard Boomhoff und Monika Wiechmann:

 

2017
Albert Tieneken und Gerlinde Schultz fahren Oldtimer auf dem Hof Ribbert:


Dienstag, 17. Juli 2018

Der neue, junge Thron des BSV Emlichheim

Einige werden schon gespannt sein, wie der neue Thron des BSV Emlichheim aussieht. 
Die Bürgerschützen werden in den nächsten zwölf Monaten von einem jungen König regiert. Dem 23-jährigen Niklas Geerties gelang es, nach einem langen Wettkampf mit dem 495. Schuss den Vogel von der Stange zu holen. Erst vor sechs Jahren war sein Vater Klaus Geerties zum König gekürt worden. Königin ist Svenja Peters. Erster und zweiter Ehrenherr sind Tim Peters und Martin Büter, erste und zweite Ehrendame Ann-Kathrin Pingel und Nicole Hillen. Maik Kriwat übt das Amt des Hofmarschalls aus, Lukas Rohlfs ist als Mundschenk für die Bewirtung zuständig.
Beim Insignienschießen holte sich Marco Alers die Krone, Wolfgang Zellmer schoss den Apfel ab und sein Sohn Kai-Uwe Zellmer das Zepter. Den linken und rechten Flügel eroberten sich Patrik Klein und Siegfried Ahuis.

Das Königspaar:

 Der neue Thron:


Kaiser Horst Wagner und König Niklas Geerties:
 

Der alte Thron verabschiedet sich:


Gruppenbild mit Präsident und stellvertretendem Kommandeur:


Montag, 16. Juli 2018

Puussen in Velthusen

Heavy-Metal-Fans zieht es jedes Jahr nach Wacken, in Scheeßel treffen sich Rockanhänger, und was machen die Freunde zünftiger Egerländer Blasmusik? Sie pilgern alljährlich in die Grafschaft Bentheim zum „Puussenplaats“ in Veldhausen. Dorthin laden seit acht Jahren Herman Engelbertinck und seine Egerländer Musikanten. Am Sonntag hieß es wieder „Puussen in Velthusen“ im schattig-luftigen Festzelt an der Industriestraße. Zugegeben, es geht etwas zivilisierter zu als in Wacken. Das eher ältere Publikum sitzt gesittet bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken an Tischen, lauscht aber nicht minder begeistert der Musik des Meisters der böhmischen Blasmusik. Beinahe dreieinhalb Stunden inklusive zweier Pausen spielen die 22 Vollprofimusiker Klassiker der Volksmusik. Und die 450 Besucher, viele von ihnen aus den Niederlanden, lassen sich von den schwungvollen Walzer- oder Polkamelodien in den Bann ziehen. Jederzeit alles im Griff hat Orchesterleiter Herman Engelbertinck. Er ist nunmehr seit über 20 Jahren mit seinen Egerländer Musikanten unterwegs. Vorher spielte Engelbertinck selber 26 Jahre lang in dem berühmten Orchester von Ernst Mosch. Jetzt lebt der 73-Jährige schon seit neun Jahren in Veldhausen, wo er sich pudelwohl fühlt. Als Dank schenkt er seiner Gemeinde jedes Jahr ein hochkarätiges Blasmusikkonzert. 
Wie immer moderiert Geert Sprick kenntnisreich in Deutsch und Niederländisch. Er informiert nicht nur über die einzelnen Stücke, sondern begleitet viele auch gesanglich, zumeist im Duo mit Kim Wunnekink. Nach etlichen Zugaben heißt es schließlich mit der Polka „Bis bald – auf wiedersehen“, und beim finalen Lied „Rosamunde“ singen alle noch einmal kräftig mit. „Ich komme gerne im nächsten Jahr wieder“, sagt Herman Engelbertinck und verrät einen Wunsch: „Vielleicht machen wir weiter bis zum 10-jährigen Jubiläum von ,Puussen in Velthusen` “.