Montag, 9. März 2020

Arenal, der Hinterhof

Arenal, das ist die glänzende Fassade an der Playa, fast so wie ein Potemkinsches Dorf. Denn begibt man sich in die Straßenreihen dahinter, ist von dem oberflächlichen Schein der Strandpromenade nichts mehr vorhanden. Dann sieht es an vielen Stellen so aus wie auf folgenden Bildern: 




















Und dann gibt es noch Hühner und Hähne, die sich in einem trockenen Abwasserkanal richtig wohl fühlen:
 






Und auch dieses Tier (ein Hund?) genießt die Sonne in dem Abflussrohr:




 
















 

Sonntag, 8. März 2020

Eine Wanderung am Fuße des Randa-Berges

Nach dem Sturm am Donnerstag hat sich gestern das Wetter wieder beruhigt. Es ist sonnig, also eine gute Gelegenheit, mal wieder eine Wanderung in Angriff zu nehmen. Wir starten in Randa an der Dorfkirche und wandern entlang kleinerer und größerer Anwesen durch die umliegende Kulturlandschaft, immer in Sichtweite des Randa-Berges.
Nach rund 10 Kilometern erreichen wir wieder den Parkplatz im Ortskern. Zur Belohnung gönnen wir uns ein Pa amb Oli ( geröstetes Brot, mit Öl bestrichen und mit Käse oder Schinken belegt) in dem Klosterrestaurant, das oben auf dem Berg liegt. Die fünf Kilometer Serpentinenfahrt legen wir natürlich mit dem Auto zurück, während zahlreiche Radrennfahrer die Strecke als Herausforderung annehmen.

Los geht`s am Parkplatz in Randa:






















Die Aussicht vom Randa-Berg ist überwältigend. Man blickt fast auf die gesamte Insel:

Pa amb Oli: 




Freitag, 6. März 2020

Blumenverzierte Autowracks

Im Oktober des letzten Jahres habe ich schon mal die Autowracks auf der rückwärtigen Seite von Arenal fotografiert (siehe Blog vom 9. Oktober 2019). Heute habe ich den Ort noch einmal aufgesucht, denn es hat sich etwas geändert. Die Wracks sind immer noch da, aber sie sind überwuchert und eingerahmt von üppigen gelben Wildblumen. Eine skurriles Bild, so als ob die Autoskelette im Schmuck der Blumen zur letzten Ruhe gebettet werden. Jedenfalls sehen sie so nicht mehr ganz so trostlos aus.

















Nur bei diesem Auto sieh es noch genauso aus wie im Oktober letzten Jahres:




Donnerstag, 5. März 2020

Ein Geheimtipp: Die Cala Sa Nau

Eigentlich soll man Geheimtipps nicht preisgeben, dann sind sie ja nicht mehr geheim. Da sich aber die Zahl der Besucher dieses Blogs in überschaubaren Grenzen hält, sei an dieser Stelle  eine sehr schöne, aber kaum bekannte Badebucht an der Südostküste Mallorcas verraten: die Cala Sa Nau in der Nähe von Porto Colom. Man erreicht sie über ein Sträßchen von dem Ort S´Horta. Die Bucht schneidet sich wie ein kleiner Fjord 350 Meter tief in das Festland ein, eingefasst von niedrigen Felsen und Pinien. Am Ende befindet sich ein 70 Meter breiter Sandstrand, zu dem man von einem kleinen Parkplatz über 64 Treppenstufen runtersteigt. Die Bucht ist naturbelassen und fast unbebaut. Jetzt im Winter ist hier kaum etwas los außer einer Yacht, die auf dem blauen Wasser dümpelt.
Allerdings lese ich im Internet, dass im Sommer ein Strandhüttenbetreiber die Cala sa Nau in eine Partylocation mit Deephousemusik verwandelt und auf dem Strand stylische Liegen aus Bambus aufgestellt sind. Also für den Sommer vielleicht doch eher kein Geheimtipp.





Ein ganz Mutiger steigt sogar ins Wasser: