Donnerstag, 20. August 2020

Die Giebelseite von Gebäuden ….

ganz unterschiedlicher Art, alle aufgenommen in der Grafschaft:

in Ringe an der Neuenhauser Straße

in Weusten an der Aatalstraße

in Emlichheim am Wilminkweg

in Emlichheim am Wilminkweg

Kornspeicher in Engden

im Zentrum von Neuenhaus

historischer Schafstall in Schwartenpohl

in Hardingen

in Wilsum Am Großen Graben

Mittwoch, 19. August 2020

An der Vechtebrücke in Hoogstede

Es lohnt sich, einmal auf der Vechtebrücke der Wilsumer Straße bei Hoogstede anzuhalten und ins Vechtetal zu schauen. Kaller Mäss heißt das Gebiet  gegenüber dem Klärwerk, wenn ich mich nicht irre. Auf der Naturwiese blühen zur Zeit gelber Rainfarn und weiße Schafgarbe in prächtiger Harmonie.







Ebereschen an dem Sträßchen "Arkel" östlich der Vechte:



Dienstag, 18. August 2020

Gewitterblitze

Wie fotografiert man Blitze? Kamera auf einem Stativ befestigen, Langzeitbelichtung einstellen und dann hoffen, dass in der vorgegebenen Zeit ein Blitz ins Sichtfeld der Kamera gerät. Oft passiert leider gar nichts, aber manchmal hat man doch Glück und ein Blitz zuckt durchs Bild. Gestern Abend war eine gute Gelegenheit, mal wieder auf diese Art und Weise ein Gewitter festzuhalten. Eine solche Anhäufung von Blitzen wie in dem Bild unten gab es in Wirklichkeit nicht. Ich habe mehrere Aufnahmen per Computer übereinandergelegt und zu einem Bild zusammengefügt. 

 

Sonntag, 16. August 2020

Rabenvögel auf Nahrungssuche

Eine große Kolonie Rabenvögel befindet sich am Kanal gegenüber der Emsland-Stärke. Hauptsächlich Saatkrähen und Dohlen haben dort in den Bäumen ihre Nester (siehe Blog vom 27.11.19). Schon früh am Morgen – etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang – machen sie sich auf den Weg zur Nahrungssuche. Saatkrähen fressen etwa zu gleichen Anteilen pflanzliche und tierische Nahrung. Zur Zeit finden sie auf den abgeernteten Feldern reichlich Getreidekörner, aber auch Regenwürmer, Insekten und deren Larven sowie Mäuse gehören zu ihrem Speiseplan. Die Vögel sind sehr gesellig und immer in großen Gruppen unterwegs. Und sie sind intelligent: In Laborversuchen hat man schon ihre Fähigkeit zum Werkzeuggebrauch nachgewiesen. Aufgrund ihres schwarzen Gefieders galten Raben früher als Unglücksboten, und auch heute noch sind die geschützten Vögel nicht immer wohlgelitten. Man sollte aber bedenken, dass sie einerseits Schaden anrichten können, andererseits aber auch nützlich sind, weil sie Schädlinge vertilgen.
Es ist gar nicht so einfach, Rabenvögel zu fotografieren. Sie sind recht scheu und fliegen davon, wenn sie Menschen bemerken. Man sollte also schon mal seine Kamera mit einem guten Tele schussbereit haben und sie am besten auf Mehrfachbelichtung einstellen, wenn man sich den Vögeln vorsichtig nähert.













Freitag, 14. August 2020

Der Streit um eine Jahreszahl

Es ist noch nicht sicher, ob folgende Anekdote aus alten Zeiten den Weg findet in die Zeitung. Auf jeden Fall steht sie schon mal hier in meinem Blog. Jan-Hindrik Jonker hat sie erzählt, Gerd Hans hat mich darauf hingewiesen:

Viele Besucher der Emlichheimer reformierten Kirche werden die Zahl gar nicht bemerkt haben, wenn sie den Kirchplatz betreten: „1957“ steht auf einer Sandsteinplatte, eingelassen in den Sockel eins Zauntores am östlichen Eingang. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, so etwas wird oft gemacht, wenn ein Bauwerk fertig gestellt ist. Aber an der reformierten Kirche war die Jahreszahl ursprünglich nicht gewünscht. Dass sie bis heute dort steht, ist dem damaligen Pastor Dietrich de Boer zu verdanken. Und das kam so: Jan-Hindrik Jonker war seinerzeit als junger Maurergeselle der Ringer Firma Kwade für den Bau des Zaunes eingesetzt, zusammen mit seinem Kollegen Karl Appelt. Ein ungewöhnlicher Auftrag, für die eigens ein Rentner des Steinlieferanten aus Hopsten anreiste, um die beiden in die Arbeit mit Sandsteinplatten einzuweisen. Jonker und Appelt machten sich ans Werk mit Hammer, Meißel und Spaltkeil: Zwei Tage Steine behauen, einen Tag Zaun bauen, immer im Wechsel. Kurz vor Fertigstellung dachte Jonker sich, es sei eine prima Idee, das Jahr der Entstehung des Zaunes festzuhalten. Und so nutzte er zwei Mittagspausen, um mit Hammer und einem dicken Nagel in einer Sandsteinplatte die Zahlen 1, 9, 5 und 7 auszupicken. Die Platte fand ihren Platz unten am Zauntor-Sockel. Als jedoch sein Chef Jan Kwade, Opa des heutigen Firmeninhabers mit gleichem Namen, das Werk entdeckte, war dieser alles andere als erfreut über das eigenständige Handeln seines Gesellen. „Die Platte mit der Zahl entfernst du wieder und ersetzt sie durch eine andere, und zwar nach Feierabend!“ lautete die unmissverständliche Anweisung des Firmenpatriarchen. Ganz anderer Auffassung war jedoch kurze Zeit später Pastor de Boer. „Welch eine schöne Idee“, sagte er zu Jonker, und nachdem auch der Kirchenrat sich dieser Meinung angeschlossen hatte, stand fest: Die Jahreszahl bleibt; zum Leidwesen von Jan Kwade, aber zur Freude von Jan-Hindrik Jonker, dem somit ein zusätzlicher Feierabendeinsatz erspart blieb. So ist bis heute das Entstehungsjahr des Sandsteinzaunes entlang der reformierten Kirche gut leserlich erhalten geblieben. Und nicht nur das: Ermutigt durch ihren Erfolg, haben Jonker und Appelt ein Stück weiter Richtung Bremarkt ihre Namen verewigt: „Appelt“ und „JHJ“ ist dort unten in das Mäuerchen eingeritzt.


unten, noch gut lesbar: APPELT

Schon etwas verwittert: JHJ
 

Mittwoch, 12. August 2020

Durstige Kartoffeln

Eigentlich hatte ich heimlich davon geträumt, noch einmal ein so beeindruckendes Bild zu fotografieren, wie die Luftaufnahme der „Wassersonnenuhr“, mit der ich 2008 den Licher-Fotowettbewerb „Mensch und Natur“ gewonnen habe. Also habe ich mal wieder meine Drohne fliegen lassen und einige Bilder von einer Kartoffel-Beregnungsanlage aufgenommen. Aber so einfach ist das natürlich nicht. Das Ergebnis:  Ein paar schöne Bilder – mehr aber auch nicht. Immerhin gibt es einen interessanten Regenbogeneffekt durch das Zusammenspiel von Wasser und Sonne.

Die "Wassersonnenuhr"








Sonntag, 9. August 2020

Ich schau dir in die Augen ....

und zwar in die Augen und Gesichter von Elefanten, Kamelen und Pferden, aufgenommen am Samstag beim Zirkus Renz in Itterbeck.








Gerade erst geboren: Ein junges Kamel-Baby