Donnerstag, 11. November 2021

Der neue Emlichheim Gemeinderat

Gestern Abend hat sich der neue Rat der Gemeinde Emlichheim konstituiert. Es gab große personelle Veränderungen. Da CDU und FDP sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben, stellen sie mit 11 Sitzen die Mehrheit. So wurde denn auch CDU-Mann Arne-Jan Helweg mit 11 Stimmen zum Bürgermeister-Nachfolger von Heinrich Strenge gewählt. Georg Hans, von der SPD vorgeschlagen, erhielt 10 Stimmen. Er wurde anschließend zum Ersten Stellvertretenden Bürgermeister gewählt (16 ja, 5 nein). Zweiter Stellvertretender Bürgermeister wurde Friedhelm Oudehinkel (FDP) mit 12 Ja- und 9 Neinstimmen. Hier hatte die SPD-Fraktion Dita Meding (CDU) vorgeschlagen, um auch eine Frau in das Führungsgremium zu bringen. Nach kurzer Beratung der CDU/FDP-Gruppe lehnte Dita Meding jedoch ab, zu kandidieren.

Schließlich wählte der Rat den frischgebackenen Samtgemeindebürgermeister Ansgar Duling einstimmig zum Gemeindedirektor, der für die Verwaltungsgeschäfte zuständig ist. Sein(e) Stellvertreter(in) wird gewählt, wenn der Posten des/der Ersten Samtgemeinderates/rätin neu besetzt ist. 

 

„Jöne“ Strenge verabschiedet sich als Bürgermeister und bedankt sich für den lang anhaltenden Beifall:

Arne-Jan Helweg ist zum neuen Bürgermeister gewählt:

  

„Alterspräsident“ Klaus Dräger gratuliert:

 

Heinrich Strenge überreicht die Rathaus-Schlüssel:


                                               Georg Hans gratuliert Arne Helweg:

 

Am neuen Platz: Bürgermeister Arne Helweg:


Georg Hans (vorne, zweiter von links) wird Erster Stellvertretender Bürgermeister:


Sitzungsunterbrechung: Die CDU/FDP-Gruppe berät:


Haben ihre Ämter abgegeben und sind nur noch Zuschauer: Ex-Bürgermeister Heinrich Strenge und Ex-Gemeindedirektorin Daniela Kösters:

 

Arne Helweg gratuliert Ansgar Duling zur Wahl zum Gemeindedirektor:


Die neue Führungsspitze v. l.: Ansgar Duling, Arne Helweg, Georg Hans und Friedhelm Ou-
dehinkel:


Aktuelle und ausgeschiedene Ratsmitglieder:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 10. November 2021

Gegen das Vergessen

 

Schon oft habe ich an dieser Stelle über die Pogromnacht vom 9. November 1938 berichtet. Auch in Emlichheim haben in dieser Nacht Schergen der Nazis Häuser jüdischer Mitbewohner demoliert. Am Bremarkt wohnte die Familie ten Brink und an der Ringer Straße die Familie Weinberg. Louis und Mathilde ten Brink sowie Bernhard und und Rolina Weinberg überlebten die Nazizeit nicht. Sie wurden in KZs ermordet. Ihnen zum Gedenken hat der Künstler Günter Demnig vor ihren ehemaligen Häusern „Stolpersteine“ in den Gehsteig eingelassen.

Auch in diesem Jahr hat das Ratsmitglied Johannes Spykman dazu aufgerufen, die Steine symbolisch zu putzen und der Ermordeten zu gedenken. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, unter anderem Mitglieder aus Rat und Verwaltung, sind seinem Aufruf gestern Abend gefolgt. Das ist gut so. Auch 83 Jahre später darf man die Gräueltaten nicht vergessen, denn der braune Sumpf ist immer noch nicht ausgetrocknet.


 

 






 

Montag, 8. November 2021

Die Grafschaft im Jahre 1937

 

Für alle, die historisch interessiert sind: Es gibt eine sehr interessante Luftbildkarte der Grafschaft Bentheim aus dem Jahre 1937. Mit folgendem Link kann man die Karte öffnen:

https://geo.grafschaft.de/portal/apps/webappviewer/index.html?id=6ff0f74d901f43d2acf6bc7b963afef6

Es dauert ein Weilchen, bis sich die Karte aufgebaut hat. Die roten Linien zeigen die Gemeindegrenzen. Wenn man hineinzoomt, kann man z. B. sehen, dass Emlichheim 1937 noch ein reines Bauerndorf war. Die zahlreichen Wohngebiete unserer Zeit gab es damals noch nicht. Und der Pommernweg, an dem ich wohne, war ein holpriger Sandweg. Dort, wo heute an der Industriestraße viele Betriebe angesiedelt sind, war ein Heide- und Sandgebiet, die „Bülte“.

Ein besonderes Highlight der Seite ist, dass man über die historische Karte die aktuelle legen kann. Dazu muss man oben rechts einen Schieber anklicken, den man von rechts nach links über die alte Karte schieben kann, sodass die jetzige Grafschaft erscheint.

Auf den Bildern unten ist nicht so viel zu erkennen. Dazu sind sie zu klein. Am besten, den Link oben öffnen und einmal in der alten und neuen Grafschaft herumstöbern. Es gibt vieles zu entdecken. 

 



Sonntag, 7. November 2021

Blicke aufs Meer

 

Auch wenn wir im letzten Mallorca-Urlaub ein wenig bequem waren: Ein Blick aufs Meer geht immer. Entweder von der Steilküste nebenan die Schiffe beobachten oder von der Terrasse der Sonne zuschauen, wie sie langsam am Horizont verschwindet. Schon unzählige Male habe ich das Schauspiel fotografiert. Aber wenn dann die Sonne im Zusammenspiel mit Wolken und Wasser immer wieder neue Farbkompositionen an den Himmel malt, kann ich gar nicht anders als aufs Neue zur Kamera zu greifen.













 

Freitag, 5. November 2021

Entspannen auf Mallorca

 

2 Wochen Mallorca liegen hinter uns; 14 Tage, in denen wir mehr oder weniger in den Tag hinein gelebt, viel geschlafen und die noch recht warmen Temperaturen genossen haben. Vielleicht hat auch die Grippeschutzimpfung vor dem Urlaub unsere Aktivitäten ein wenig gebremst. Jedenfalls sind nicht so viel interessante Bilder (im Kopf und auf der Speicherkarte) entstanden. Außerdem ist die Natur im Herbst, ähnlich wie auch schon im Sommer, nicht so abwechslungsreich wie in der ersten Monaten des Jahres (siehe Blog vom 21.07.21). Es regnet schon mal hin und wieder, aber die Pflanzen müssen sich noch von der Hitze und die Trockenheit des Sommers erholen. Nur auf das Radfahren habe ich nicht verzichtet. Immer wieder schön: Entlang der kleinen Straßen und der Trockenmauern links und rechts zu radeln, auch wenn das Blühende fehlt.

An der Playa de Palma mal bei prima Badewetter, mal mit stürmischen Winden und dunklen Wolken:

 









Zu einer Wanderung haben wir uns dann doch aufgerafft: Eine Runde von dem Örtchen Randa mit dem alten Waschhaus hinauf auf einen Berg, von dem man eine wunderbare Sicht auf die Ebene, das Meer und die Stadt Llucmajor hat. „Komoot“ hat uns die Runde empfohlen.




Nur leider verhindert schon nach einigen Metern folgendes Tor mit warnenden Schildern die Fortsetzung der Wanderung:


Also gehen wir in die entgegengesetzte Richtung des Rundweges. Allerdings gestaltet sich das Wandern nicht als so einfach: Man muss schon trittfest sein, um die steinigen, schmalen und manchmal steilen Pfade zu bewältigen.
 








Freitag, 22. Oktober 2021

Kleine Pause

 

„Meintaginbildern“ macht ein paar Tage Pause. In ca. einer Woche geht`s weiter.