Welch ein ungewöhnlicher Abend in diesen Zeiten: Nach langer Corona-Abstinenz war die Aula in Emlichheim mal wieder voll besetzt - (Hoffentlich ist alles gut gegangen!) –, und mit Sarah Bouwers trat eine professionelle Künstlerin auf, die inzwischen längst etabliert ist in der Musik- und Kunstwelt. Sarah Bouwers hatte sich Freunde eingeladen: Da ist Armanda ten Brink, die früh das musikalische Talent der Sängerin erkannte (Sarah: „Ihr habe ich alles zu verdanken.“), und da ist ihr langjähriger Freund und WegbegleiterDr. Hendrik Veldink, der sogar auf der Bühne eine „gynäkologische Untersuchung“ durchführen durfte. Wohl eine Anspielung auf das Baby der jungen Mutter. Und zu den Freunden und Freundinnen zählen schließlich auch viele der Besucher, die die ehemalige Emlichheimerin nach 2017 mal wieder auf der heimischen Bühne sehen und hören wollten. Sie wurden nicht enttäuscht, erlebten sie doch eine beeindruckende Performance, nicht nur musikalisch, sondern auch in Ausstattung und Lichtmalerei. Die Künstlerin mal als blonder Engel, mal als Femme Fatale. Das Thema des Abends: Crossover, jene Musik, in der ein Musikstück nicht nur in der Originalversion gesungen wird, sondern in einem ganz neuen Genre. Wenn also zum Beispiel Klassik mit Pop gekreuzt wird. Und dank ihrer wandelbaren Stimme beherrscht Sarah Bouwers das Crossen vortrefflich - eben eine perfekte Crossover-Künstlerin.
Sonntag, 3. April 2022
Samstag, 2. April 2022
Doch kein Pfau an der Emslandstraße
Wer gestern versucht hat, den Pfau an der Emslandstraße zu entdecken, den muss ich leider enttäuschen: Die Geschichte war natürlich ein Aprilscherz, und auch der Pfau ist in das Bild hineinkopiert. Viele werden es bemerkt haben. Hier ist das Original, ergänzt durch ein zweites pfauenloses Bild:
Freitag, 1. April 2022
Die Wiederentdeckung eines Pfaus
Die Blauen Pfauen sind zurück, und zwar dort, wo schon einmal eine Population zu Hause war: Im ehemaligen Olmes`schen Kunstpark. Genau genommen, handelt es sich um einen einzelnen Pfau.
Die Vorgeschichte: Im Kunstpark von Heinrich Olmes hielten sich lange Zeit mehrere Blaue Pfauen auf. Nun haben diese prächtigen Vögel die unangenehmen Eigenschaft, schrille Rufe auszustoßen, die etwas mit dem Balzverhalten der Männchen zu tun haben. Nach endlosen Beschwerden aus der Nachbarschaft hat Heinrich Olmes damals schließlich nachgegeben und die Pfauen an die Pfaueninsel in Berlin abgegeben. Ein letzter Pfau konnte aber nie gefangen werden.
Eigentlich wollte ich gestern das abgeholzte Gelände des ehemaligen Parks fotografieren, entdeckte aber zu Hause am Bildschirm, dass da noch mehr drauf ist auf dem Bild, nämlich ein Pfau, der sich in den Restbaumbeständen niedergelassen hat. Der Ausschnitt im zweiten Bild ist schon recht unscharf aufgrund der starken Vergrößerung. Es könnte sein, dass der Pfau sich weiter in dem ehemaligen Wäldchen aufhielt und nun durch die Abholzungen aufgeschreckt und sichtbar wurde. Das schrille Rufen ist wohl ausgeblieben,weil es sich hierbei um einen Balzruf handelt, der aber bei fehlender Gattin keinen Sinn macht.
Auf Nachfrage ist noch völlig unklar, wie es mit dem Pfau weitergeht. Die Vögel stehen zwar nicht unter Naturschutz, sind aber dennoch schützenswert, da die Population in den letzten Jahren zurückgegangen ist, heißt es beim BUND. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises will nun prüfen, ob die Anwesenheit des Pfaus Auswirkungen hat auf die Bautätigkeiten auf dem Gebiet des abgeholzten Geländes. Dort will die Erzeugergemeinschaft für Industriekartoffeln ein Verwaltungsgebäude errichten.

