Dienstag, 19. April 2022

Nichts bleibt, wie es ist

 Die GN möchten gerne über den Stand der Dinge beim Bauprojekt des DRK-Pflegedienstes Emlichheim und Umgebung berichten. Er ist aus dem Ökumenischen Pflegedienst hervorgegangen und betreibt an der Kirchstraße eine Pflegeeinrichtung. Nebenan auf dem Restmarktplatz entsteht zur Zeit ein Bauprojekt mit 32 Wohnungen für betreutes Wohnen sowie gewerblichen Flächen. Ein mächtiges 7-Millionen-Vorhaben, das die Restfläche des noch vorhandenen Marktplatzes einnimmt, wie die beiden Drohnenbilder für die GN zeigen. So hat sich inzwischen das Aussehen des alten Marktplatzes, der in Besitz der Markengemeinde ist, komplett verändert. Ganz Alte werden sich noch an das Hotel/Restaurant Büssemaker erinnern. (Siehe Bild aus den 20er Jahren in der von Hartmut Gosink betriebenen Facebook-Seite „Alt-Emlichheim“: https://www.facebook.com/1780361252236469/photos/der-alte-marktplatz-am-l%C3%A4gendiek-in-den-20er-jahren-rechts-im-bilddas-ehemalige-/2286207311651858/)

Zweimal jährlich – im Herbst und im Frühjahr - fand auf dem Marktplatz die Kirmes statt mit anschließendem Tanz im Haus Büssemaker und später in der Gaststätte Assen. Die Kirmes beschränkte sich aber auf Anweisung der Markengemeinde nur auf den Freitag, weil am Sonntag wegen der in der Nähe liegenden reformierten Kirche Ruhe herrschen musste.

Des öfteren schlug ein Zirkus seine Zelte auf dem Marktplatz auf, und auch zahlreiche andere Veranstaltungen (Zeltmission, Herbstfest) nutzten die Fläche für ihre Zwecke.

Mit dem Busbahnhof des Schulzentrums und dem Bau der Ökumenischen Pflegeeinrichtung an der Kirchstraße wurde die Restfläche immer geringer. Nun ist von dem ehemaligen Marktplatz nichts mehr vorhanden. Nichts bleibt eben, wie es ist. Alles verändert sich.


 
 Im Archiv meines Vaters habe ich Bilder aus dem Jahre 1946 gefunden, als ein verheerendes Vechtehochwasser den Ort und eben auch den Marktplatz überflutete. Damals stand das Haus Büssemaker noch.
 


Die folgenden beiden Bilder, vom Turm der reformierten Kirche fotografiert, stammen aus den 1970er Jahren:


Und das Luftbild ist 2013 aufgenommen:


 

 

Samstag, 16. April 2022

Osterfeuer des SV Esche

 Das Volksfest des SV Esche, traditionell immer das erste in der Grafschaft, findet in diesem Jahr aus Coronagründen noch nicht statt. Aber immerhin wurde heute das Osterfeuer wieder abgebrannt. Ein besonderer Spaß für die Kinder, die sich mit Stöcken dicht an das Feuer heranwagen, während die Erwachsenen ein wenig Abstand halten und sich eher in der Nähe der Bier- und Würstchenbude aufhalten. Auf jeden Fall eine schöne Gelegenheit, sich mit anderen zu treffen, und auch ein guter Anlass,  mal wieder interessante Motive mit der Kamera einzufangen. Auch kommt die Drohne zum Einsatz: Der Platz direkt an der Vechte lädt dazu ein, das Geschehen von oben zu fotografieren. Sehr idyllisch: Das Feuer, der Fluss, die untergehende Sonne hinter den Windmühlen der Mülldeponie, und später steigt sogar der Vollmond hinter den Flammen auf. 

























 

Dienstag, 12. April 2022

Stockenten

 Zweimal ein Stockentenpaar: Das erste vom Kanal erinnert mich an ein altes Kinderlied: „Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See, Köpfchen unter Wasser, Schwänzchen in die Höh`“. Das zweite Paar (Oder ist es dasselbe?) hat sich gestern bei uns am Gartenteich zum Gründeln niedergelassen. Schon erstaunlich: So dicht an unserm Haus habe ich vorher noch nie Enten beobachten können. 





 

Montag, 11. April 2022

Windenergie

 So langsam ändert sich das Wetter, sodass es wieder Spaß macht, eine Radtour zum machen. Gestern bin ich entlang der Grenzaa geradelt, eine meine Lieblingsstrecken in unserer Gegend. Fotografiert habe ich hauptsächlich die Windkraftanlagen in Weusten, wobei auch die Drohne nach langer Abstinenz mal wieder zum Einsatz gekommen ist. Interessant ist die Panoramafunktion der Drohne, die aus mehreren Aufnahmen ein 180-Grad-Bild erstellt. Die Mühlen ohne die rote Markierung an den Flügelenden gehören zum Windpark auf der niederländischen Seite.



Auch meine Sony RX 10 Mark IV erstellt  Panoramabilder aus mehreren Aufnahmen. Deswegen sehen die Flügel der Windmühle so zerstückelt aus:









Inzwischen stehen auch auf niederländischer Seite der Grenzaa / Schoonebeekerdiep Windräder:

 



 

Donnerstag, 7. April 2022

Kein Einsatz beim Gasspeicher in Kalle

 Die GN hat mich gestern zum Gasspeicher in Kalle geschickt. Dort war in der Methanolanlage  eine Undichtigkeit aufgetreten. Die Leckrate betrug weniger als ein Liter. Der im Raum befindliche Gaswarnmelder hat die Leckage festgestellt und Alarm ausgelöst. Nach Auslösung der Alarmierungskette wurden die Rettungskräfte (Feuerwehr Hoogstede und Neugnadenfeld, Polizei, Rettungswagen) zum Speicher geschickt. Sie mussten jedoch nicht eingreifen, da das Personal in der Zwischenzeit die Leckage lokalisiert und die entsprechenden Aggregate abgeschaltet und gesichert hatte. Es entstand kein Personen- und Sachschaden.

Den Angaben der Polizei zufolge wurden weitere Feuerwehren aus der Samtgemeinde zum Einsatzort gerufen. Ihnen konnte keine rechtzeitige Entwarnung gegeben werden, weil das Handynetz in Kalle zu schwach ist. Die Wehren konnten unverrichteter Dinge wieder den Heimweg antreten. 

Der Gasspeicher befindet sich übrigens in der Stilllegungsphase. Die Stilllegung erfolge „aufgrund des schwierigen Marktumfeldes. Die operativen Kosten seien im Vergleich mit anderen Speichern hoch“, hieß es vor sieben Jahren von Seiten der RWE Gasspeicher GmbH. Ich denke, heute wäre die Entscheidung anders ausgefallen.

Die Feuerwehr Hoogstede ist noch am Einsatzort

 

 

Dienstag, 5. April 2022

SPD Emlichheim: Henry Hurink löst Johannes Spykman ab

Der SPD-Ortsverein Emlichheim, der sich über alle Orte der Samtgemeinde erstreckt, hat einen neuen Vorsitzenden. Nach 10 Jahren an der Spitze des Ortsvereins möchte Johannnes Spykman den Staffelstab weitergeben. Auf einer Mitgliederversammlung im Haus Ringerbrüggen wählten die Anwesenden Henry Hurink zu seinem Nachfolger. Der 49-jährige Geoinformatiker lebt mit seiner Familie in Emlichheim und ist Vater von drei Kindern. In einem Rückblick sagte Johannes Spykman, dass Kommunalwahl für die SPD sehr erfolgreich verlaufen sei. So habe man im Emlichheimer Gemeinderat erstmals acht Mandatsträger. Auch in den Räten von Hoogstede, Ringe und Laar habe man sehr gut abgeschnitten. Für die Zukunft setze man auf Nachhaltigkeit, die Weiterentwicklung von Rad- und Fußwegen sowie auf den Natur- und Hochwasserschutz. Für den Ortskern von Emlichheim wolle man sich für eine Tempo-30-Zone stark machen.  

Wie bei der Wahl des ersten Vorsitzenden ging auch die Wahl des Restvorstandes mit großer Einmütigkeit über die Bühne. Zum ersten und zweiten Stellvertreter wurden Helmut Sleefenboom und Johannes Spykman gewählt. Kassierer ist Hartmut Vischer (Vertreter Nils Reurik), neue Schriftführerin Hermine Segchelhoorn (Vertreter Lukes Tieneken). Für Internet und Medien ist Gerold Meppelink zuständig. Beisitzer sind Wilfried Brooksnieder, Hussein Fouzi, Klaus Dräger, Gerd Kirchmeier, Elfriede Kemkers, Inge Schmidt und Heinrich Strenge. Die AG 60+ vertritt Gudrun Roggenkamp, Revisoren sind Günter Baumgart und Alfred Wirth. Hervorzuheben ist, dass Hartmut Vischer die Kasse nunmehr seit 30 Jahren mit großer Sorgfalt und Kompetenz führt.

Henry Hurink  

Übrigens hat es in den 58 Jahren seit Bestehen des Ortsvereins mit Albert Spickmann (28 Jahre), Heinrich Strenge (20 Jahre) und Johannes Spykman (10 Jahre) nur drei Vorsitzende gegeben.

Zum Bild: Johannes Spykman gibt den silbernen Gartenzwerg an Henry Hurink weiter, der wegen einer Coronaerkrankung nur per Video anwesend sein konnte. Spykman hatte den Zwerg zur seiner Vorsitzenden-Wahl von der damaligen Landratskandidatin Daniela De Ridder bekommen mit der Begründung, er stehe für die wichtige Arbeit an der Basis.