Glenn Büter aus Ringe ist ein
Koch-Enthusiast. Kaum zu glauben, dass er erst 16 Jahre alt ist bei
den Koch-Künsten, die er bereits beherrscht. Am Samstag hat er sieben Gäste zu
sich nach Hause eingeladen und ihnen ein Dinner
zubereitet einschließlich der Getränke und eines perfekten
Ambientes. „Private cooking“ nennt man so etwas wohl. Es gab
Mediterranes in sechs Gängen, die Glenn selber zusammen gestellt
hat. Auch das Fernsehen ist bereits auf das außergewöhnliche
Koch-Talent aufmerksam geworden und hat vom „private cooking“
eine Reportage gedreht. In der NDR-Nordtour ist sie am nächsten
Samstag zu sehen.
Sonntag, 10. Mai 2015
Samstag, 9. Mai 2015
Eine Frau geht "seinen" Weg
„Eine Frau geht „seinen“ Weg. So
hieß das Programm von Andrea Badey beim Auftritt der
Bürgergemeinschaft im Haus Ringerbrüggen. Zuerst beim
Firmenjubiläum der Firma Kwade, konnte ich nur die zweite Hälfte
miterleben. „Kabarettistisch – poetisch – komisch“, so der
Untertitel. Na ja, kabarettistisch fand ich`s eher nicht, dann schon
mehr Comedy. Ruhrgebiet-Comedy im Norden der Republik hat`s da aber
nicht so leicht. Und so taten sie sich ein bisschen schwer: Das
Publikum mit der Badey, und die Badey mit dem Publikum. Am besten
fand ich die Lieder, Coversongs mit eigenen Texten, begleitet von Stefan Kaspring am Klavier, mit dem Akkordeon oder der Mundharmonika. Andrea Badey
hat eine sehr schöne, rauchige Chansonstimme und eine
außergewöhnliche Bühnenpräsenz.
Donnerstag, 7. Mai 2015
"Hand in Hand" in die Gemeinschaft
Eine gute Idee des SC Union
Emlichheim: Der Verein will dazu beitragen, Asylbewerber in die
Gesellschaft zu integrieren. Das Konzept heißt „Hand in Hand“.
„Wenn sich jemand meldet und Interesse hat, kommt eine Person aus
der Abteilung vorbei und nimmt sie an die Hand. Auf diese Weise
signalisieren wir Menschen mit Migrationshintergrund, dass sie in dem
fremden Land willkommen sind“, sagt Ute Zwake, die erste
Vorsitzende des Vereins. Sie ist davon überzeugt, dass der Sport
hervorragend geeignet ist, soziale Kontakte aufzubauen. Aber nicht
nur Ausländern, sondern auch Älteren und sozial Benachteiligten
will der Verein auf diese Weise helfen, Kontakte zu knüpfen und am
Sozialleben teilzunehmen.
Rizwan Ozdarbiev (links) war in seiner Heimat ein bekannter Ringer. Jetzt macht er viermal in der Woche mit Jugendlichen Ringertraining:
Die Volleyballabteilung hat neulich Asylbewerbern freien Eintritt zum einem Bundesligaspiel der Damen gewährt und ihnen Kuchen und Getränke ausgegeben:
Dienstag, 5. Mai 2015
Eine ganz besondere Geste
Am
5. Mai 1945 unterschrieben die Deutschen in Wageningen die
Kapitulationsurkunde mit den Niederlanden. Der 5. Mai wird seitdem
in unserem Nachbarland als Befreiungstag gefeiert. Zum Gedenken daran
brennt alljährlich mit Beginn des Feiertags, also ab Mitternacht, in
Wageningen ein Befreiungsfeuer. Staffelläufer entzünden daran ihre
Fackeln und bringen die Freiheitsflamme in einem nächtlichen Lauf in
alle Teile der Niederlande. Mit dabei war in diesem Jahr auch eine
Staffel aus der Emlichheimer Nachbargemeinde Schoonebeek. Zum 70.
Jahrestag der Befreiung hatte der Veranstalter „Schoonebeek in
Actie“ (SiA) sich zu einer bemerkenswerten Geste entschlossen. Er lud auch Sportler aus Emlichheim ein, die Strecke mitzulaufen. Die
letzten dreieinhalb Kilometer ab der Wilminkbrücke lief auch
Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters mit. Beim
Weltkriegsmonument im Zentrum von Schoonebeek übernahmen der Emmener
Bürgermeister Cees Bijl und ihre Emlichheimer Amtskollegin die
Freiheitsfackeln und entzündeten vor den Augen zahlreicher Zuschauer
ein Befreiungsfeuer. Für Daniela Kösters ein ganz besonderer
Moment: Sie besuche zwar schon seit einigen Jahren am Vorabend des
Befreiungstages mit ihrem Coevordener Kollegen die nationale
Gedenkfeier. „An dem eigentlichen Befreiungstag bin ich als
Deutsche jedoch heute zum ersten Mal in die Niederlande eingeladen
worden. Das ist mehr als eine Geste, und ich empfinde es als große
Ehre, dass ich heute hier sein darf“, sagte sie.
Montag, 4. Mai 2015
125 Jahre kirchliche Chormusik und zwei verdiente Leiter
Der Kirchliche Gesangsverein der
Emlichheimer reformierten Kirche feiert sein 125-jähriges Jubiläum.
Gegründet wurde er von Pastor Maschmeyer. Damals wurden neue Sänger
nicht automatisch aufgenommen. „Es musste darüber abgestimmt
werden, ob der Neuling aufnahmewürdig sei.“ So steht es in der
Chronik. Heute sind die Sängerinnen und Sänger über jedes neue
Mitglied dankbar. Wie so viele andere Chöre auch, leidet der
Kirchliche Gesangsverein über Nachwuchsmangel. Bemerkenswert, dass allein zwei Männer den Chor 109 Jahre geleitet haben: Helmut
Leonhardt und sein Großvater Jan-Hindrik Wüppen. Helmut Leonhardt
ist heute nach wie vor mit Leib und Seele dabei – seit 60 Jahren
als Mitglied und seit 55 Jahren als Chorleiter! Unter seiner Regie
wurden in den 1960er Jahren die beliebten Sängerabende mit
überwiegend plattdeutschen Lustspielen eingeführt. Viele bedauern,
dass der Chor sich heute nicht mehr in der Lage sieht, ein
Theaterstück aufzuführen. Am gestrigen Kantate-Sonntag feierte der Gesangsverein
sein Jubiläum mit einem großen Fest- und Singgottesdienst, in dem
die Musik im Mittelpunkt stand. Chorvorsitzende Jenni Pol dankte
„unserem Helmut“ für seine jahrelange, gewissenhafte
Chorleitung. Der Singkreis Laar, auch von Helmut Leonhardt geleitet,
verstärkte den Gesangsverein, der Posaunenchor der reformierten Kirche
sowie Gerrie Schoenmaker an der Orgel begleiteten die Sängerinnen
und Sänger bei einigen Stücken. Alle drei Chöre setzten einen
eindrucksvollen, gemeinsamen Schlussakkord: Beim kraftvollen „Lobe
den Herren“ kam die schöne Akustik der Kirche besonders eindrucksvoll zur
Geltung.
Sonntag, 3. Mai 2015
Feiern unter freiem Himmel
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt
Georg, in der Region der größte Pfadfinderverband, besteht 50
Jahre. Vier Tage feiern die junge Leute das Jubiläum, und zwar unter
freiem Himmel mitten im Wald auf dem Gelände des Jugendzeltplatzes
Lünne. Es ist inzwischen zu einem Diözesanzentrum ausgebaut. Einen
besseren Platz kann es für Pfadfinder kaum geben. Unter hohen
Kiefern ist eine Jurteburg aufgebaut, der am Samstag das Zentrum der
Feierlichkeiten bildet. Sie enden mit eine Messe unter der Leitung
von Generalvikar Theo Paul.
Freitag, 1. Mai 2015
Laufen im neuen Outfit
Schick sehen sie aus, die Sportler der
Laufgruppe des SC Union Emlichheim. Der ökumenische Pflegedienst hat
sie mit einem komplett neuen Outfit ausgestattet. Pflegedienst-Leiter
Jan-Harm Koops (in Zivil) hat sich auf dem Trainingsabend
ein Bild davon gemacht.
Da macht das Laufen gleich doppelt so
viel Spaß:
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