Montag, 7. Juni 2021

Das Delfinoh in farbenfrohen Bildern

 

Es ist schon über eine Woche her, als ich in Nordhorn das Delfinoh und seine Umgebung von oben fotografiert habe. Damals war das Schwimmbad wegen Corona noch geschlossen. Deswegen sind keine Personen im Wasser oder auf den Liegewiesen zu sehen. Aber es ist ohnehin nicht erlaubt, über Personen zu fliegen, jedenfalls nicht über Gruppen und aus näherer Distanz. So bleiben schöne farbenfrohe Bilder vom Delfinoh. Aber die können ja auch ganz schick aussehen. 















Die sanierungsbedürftige Eissporthalle und das Haus des Sports:



 

Sonntag, 6. Juni 2021

Neue Perspektiven für Ringe

 

Noch ist die Fläche an der zentralen Kreuzung in Ringe eine Brache. Aber das soll sich in Zukunft ändern, denn es ist geplant, dort einen Dorfladen mit Café und eine Tankstelle zu errichten. In dem Laden wollen regionale Versorger Back- und Fleischwaren anbieten. Weil damit ein Beitrag zur Sicherung der Zukunft des Dorfes geleistet wird, unterstützen der Landkreis, die Gemeinde Ringe und das Land Niedersachsen (Zile-Förderung) das Vorhaben. Hauptinvestor ist die Raiffeisen-Warengenossenschaft Ringe-Wielen-Georgsdorf.

Eine super Idee. So könnte dem Ausbluten des ländlichen Raumes etwas entgegengesetzt und ein sozialer Treffpunkt geschaffen werden. Jetzt müssen demnächst nur noch die Ringer (incl. Neugnadenfelder) die Läden auch in Anspruch nehmen. Und wer weiß, vielleicht kommen sogar Kunden aus Emlichheim oder Hoogstede, denn die Qualität der regionalen Produkte wird sicherlich hoch sein. Dafür stehen die beiden Mittelständler, die für Bäckerei und Fleischwaren vorgesehen sind.





 


Samstag, 5. Juni 2021

Mit Infrarot gegen den Mähtod

 

Anfang der Woche habe ich Henrik Hille von den GN für eine Wochenend-Reportage fotografisch unterstützt. Es ging darum, in Bimolten in einer 22 Hektar großen Wiese Wildtiere aufzuspüren, bevor sie gemäht wurde. Insbesondere Rehkitze haben in den ersten Wochen noch keinen Fluchtinstinkt, sondern verharren in den Wiesen und Grünroggen-Feldern. Oft kommen sie so durch das Mähwerk des Traktors zu Tode. Um dies zu verhindern, werden die Wiesen vor der Mahd durchkämmt, um Tiere aufzuspüren. Jüngstes und modernstes Hilfsmittel ist eine Drohne mit Infrarotkamera, die Wärmequellen wie ein Rehkitz aufspürt. Die Grafschafter Jagdgenossenschaft hat sie angeschafft und vier Drohnenpiloten für diese spezielle Aufgabe ausgebildet. Und es dauert auch gar nicht lange, da erscheint auf dem Controller-Display ein weißer Punkt. Freiwillige am Boden schaffen das Kitz beiseite, bevor der Trecker mit dem Mähwerk anrollt. Eine aufwendige, aber lohnenswerte Aktion, denn in dem fünfstündigen Einsatz, der bis nach Mitternacht dauert, entdecken die Helfer drei Rehkitze, drei Junghasen und vier Fasanenhennen. 








Die Helfer haben ein Rehkitz entdeckt.













 

Dienstag, 1. Juni 2021

Leuchtende Rhododendren

 

Sie sind bei Naturschützern in Verruf geraten, die Rhododendren, die zur Zeit so üppig blühen. Sie sehen aber auch zu schön aus mit ihren leuchtenden Farben. Auch in unserem Garten stehen einige Exemplare. Wir haben sie vor ca. 35 Jahren gepflanzt, inzwischen sind sie zu mächtigen Sträuchern herangewachsen. Leider gehören sie jedoch nicht zu den heimischen Pflanzenarten, sondern stammen hauptsächlich aus Ostasien. Deshalb böten sie auch den Insekten und Vögeln wenig Nahrung, argumentieren die Naturschützer. Rhododendron-Liebhaber halten dagegen, dass sehr wohl einige Insekten den Zierstrauch anfliegen. Außerdem gehe es auch darum, dass Menschen sich an dem Aussehen und Duft erfreuten. Na, dann lassen wir unsere Sträucher mal stehen und verweisen darauf, dass im hinteren Teil unseres Grundstücks sehr viele einheimische Sträucher, Bäume und Blumen wachsen.

Grundsätzlich sollte man in Zeiten, in denen die Insekten- und Vogelvielfalt stark zurückgegangen sind, schon darauf achten, solche Pflanzen für den Garten auszuwählen, die Wildtieren einen reichlich gedeckten Tisch bieten. Kirschlorbeer, Forsythie oder Lebensbaum (Thuja) gehören jedenfalls nicht dazu. Als „gewachsenes Plastik“ werden sie schon mal von einigen Umweltschützern tituliert. Und auch die in letzter Zeit in Mode gekommenen Gabionen, die mit Steinen gefüllten Drahtkörbe, haben für die Natur keinen Nutzen.













2018 im Rhododendron-Dorf Georgsdorf aufgenommen:



2013 in einem Privatgarten in Neugnadenfeld fotografiert:


 

Der mehrfarbige Rhododendronstrauch an der Ecke Wildestraße-Hauptstraße in Emlichheim im Mai 2013: