Sie sind bei Naturschützern
in Verruf geraten, die Rhododendren, die zur Zeit so üppig blühen.
Sie sehen aber auch zu schön aus mit ihren leuchtenden Farben. Auch
in unserem Garten stehen einige Exemplare. Wir haben sie vor ca. 35
Jahren gepflanzt, inzwischen sind sie zu mächtigen Sträuchern
herangewachsen. Leider gehören sie jedoch nicht zu den heimischen
Pflanzenarten, sondern stammen hauptsächlich aus
Ostasien. Deshalb böten sie auch den Insekten und Vögeln wenig
Nahrung, argumentieren die Naturschützer. Rhododendron-Liebhaber
halten dagegen, dass sehr wohl einige Insekten den Zierstrauch
anfliegen. Außerdem gehe es auch darum, dass Menschen sich an dem
Aussehen und Duft erfreuten. Na, dann lassen wir unsere Sträucher
mal stehen und verweisen darauf, dass im hinteren Teil unseres
Grundstücks sehr viele einheimische Sträucher, Bäume und Blumen
wachsen.
Grundsätzlich
sollte man in Zeiten, in denen die Insekten- und Vogelvielfalt stark
zurückgegangen sind, schon darauf achten, solche Pflanzen für den
Garten auszuwählen, die Wildtieren einen reichlich gedeckten Tisch
bieten. Kirschlorbeer, Forsythie oder Lebensbaum (Thuja) gehören
jedenfalls nicht dazu. Als „gewachsenes Plastik“ werden sie schon
mal von einigen Umweltschützern tituliert. Und auch die in letzter
Zeit in Mode gekommenen Gabionen, die mit Steinen gefüllten
Drahtkörbe, haben für die Natur keinen Nutzen.
2018 im Rhododendron-Dorf
Georgsdorf aufgenommen:
2013
in einem Privatgarten in Neugnadenfeld fotografiert:
Der
mehrfarbige Rhododendronstrauch an der Ecke Wildestraße-Hauptstraße in Emlichheim im Mai 2013: