Donnerstag, 9. August 2018

Urlaubserinnerungen: Namibia (zweiter Teil)

Selbst Autowracks können in der Wüste noch malerisch aussehen:




 In der Nähe der Hafenstadt Lüderitz gibt es die Geisterstadt Kolmannskuppe (Kolmanskop). Als dort 1908 zwei Eisenbahner einen Diamanten fanden, löste dieses einen Boom aus. Innerhalb kurzer Zeit entstand in der lebensfeindlichen Umgebung eine Bergbaustadt mit allem Luxus. Obwohl es kein Wasser und Regen gab, hatten die Bewohner alles, was in der damaligen Zeit das Leben angenehm machte: Von Eisschränken und Läden bis zu Kegelbahnen, Krankenhaus und Schwimmbad. Kolmannskuppe galt damals als die reichste Stadt Afrikas. Doch die Blütezeit dauerte nicht sehr lange. Als 1930 der Diamantenabbau eingestellt wurde, verließen die Bewohner ihre bizarre Stadt und überließen sie der Sandwüste. Heute ist Kolmannskuppe ein Freilichtmuseum, das besichtigt werden kann:



Die Kegelbahn von Kolmannskuppe

Die Küstenstadt Swakopmund wurde 1892 von deutschen Kolonlisten gegründet. Noch heute erinnern viele Gebäude mit ihren Aufschriften an die Zeit der deutschen Besatzung:



Auch in Swakopmund  gibt es Townships, also Stadtviertel, in denen die Ärmsten der Armen leben. Eine geführte Tour bringt uns die Einwohner näher. Trotz ihrer Armut versuchen sie, ein würdevolles Leben zu führen:






In der Nähe von Swakopmund  haben wir auf einer Bootstour Wale beobachten können, aber auch Pelikane und Robben:





Flamingos in einer seichten Bucht des Atlantiks:




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