Donnerstag, 21. Mai 2015

Bei den Wunderläufern in Kenia

Schon heute Abend fiel der Startschuss zum 25. Emlichheimer Pfingstlauf. Die Läufer konnten sich schon mal in der Aula ihre Startnummer abholen. Anschließend gab`s einen Vortrag von Herbert Steffny, einem ehemaligen deutschen Spitzen-Langstreckenläufer. Sein Thema: „Bei den Wunderläufern aus Kenia – ein Sportreisebericht nicht nur für Läufer mit Tipps zum eigenen Training“. Der Lauftrainer, Buchautor und Diplom-Biologe wusste spannend und unterhaltsam über Kenia und seine Läufer zu erzählen. Leider konnte ich beim zweiten Teil nicht mehr dabei sein, da ich noch Fotos zu den GN schicken musste. 









Mittwoch, 20. Mai 2015

Vom kleinen Lauftreff zum Großereignis

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Freitag findet zum 25. Mal der Pfingstlauf statt. Er hat sich von einem kleinen, regionalen Lauftreff zu einem großen Event entwickelt, zu einer Mischung aus Sport- und Volksfest. Als der Lauf zur 700-Jahr-Feier der Gemeinde Emlichheim in die Hauptstraße verlegt wurde, bekam er einen weiteren Schub. Teilnehmer- und Zuschauerzahl schnellten noch einmal in die Höhe. Für den kommenden Freitag werden rund 1400 Teilnehmer erwartet. Das alles ist nur möglich, weil ein engagiertes Team die Veranstaltung perfekt organisiert. Für einen Außenstehenden ist wohl kaum zu erahnen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Gestern zum Beispiel traf sich das Kernteam um Arend Brink im Clubraum des SCU, um die Anmeldungen zu bearbeiten.







Dienstag, 19. Mai 2015

die Artenvielfalt erhalten

Am Missionsgymnasium Bardel gibt es eine Forschungs-AG. Gestern haben die Kinder der fünften Klasse auf dem Gelände der Schule einen 200 Meter langen Blühstreifen angelegt. Das Saatgut hat Manuela Monzka von Landkreis mitgebracht. Es enthält den Samen von 30 verschiedenen Blumen und Kräutern. „Es kommt aus der Region und ist besonders geeignet für Sandlebensräume“, erklärt die Mitarbeiterin der Unteren Naturschutzbehörde. Dort leitet sie das Projekt „Wege zur Vielfalt. Lebensadern auf Sand“. Die Kinder wissen um den Nutzen des Blühstreifens: „Der ist gut für Bienen und Schmetterlinge; und er sieht schön aus“, sagen sie. Prima, dass die jungen Leute sich für die Artenvielfalt in der Umwelt einsetzen. Sicherlich ist der Blühstreifen eher symbolischer Natur, aber die Beschäftigung damit sensibilisiert sie hoffentlich dafür, sorgsam mit der Schöpfung umzugehen.








Samstag, 16. Mai 2015

Es geht in die Luft

Es wird mal wieder Zeit, in die Luft zu gehen. Mein letzter Flug über die Grafschaft war im August 2013. Seitdem hat sich baulich einiges getan. Also werde ich das Archiv demnächst auf den neuesten Stand bringen. Wer Wünsche über ein Luftfoto hat, kann mir das gerne mitteilen. 

Beim Baugebiet "Wetten Kämpe" in Emlichheim ist inzwischen kaum noch ein Bauplatz frei:


 Hier einige weitere Luftbilder von meinem letzten Flug:

Die Vechte bei Hoogstede

Pommernweg und Hahnenberger Diek in Emlichheim

Die Vechte bei Laar

Ortszentrum Uelsen

Lage

Veldhausen

Alte Kirche in Nordhorn

Mühlenberg in Gildehaus

Schüttorf















Donnerstag, 14. Mai 2015

Zum Vatertag

Eigentlich halte ich nicht viel von der Erfindung des Vatertages. Wenn schon Feiertag, dann der Ursprüngliche. Aber davon spricht kaum noch einer. Sei`s drum. Da mein Vater mit seinen Bildern seine Welt so wunderschön festgehalten hat, zeige ich heute – am Vatertag – noch einmal einige Bilder von ihm, auf denen er selber zu sehen ist. Ich denke, sie sind mit Selbstauslöser fotografiert worden.








 

Dienstag, 12. Mai 2015

Was Kinder brauchen

 Nein, natürlich war früher nicht alles besser als heute. Wir Kinder hatten keine Playstation, kein Wii und schon gar nicht ein Smartphone. Unser Fahrrad hatte keine Gangschaltung, und wenn es kaputt war, mussten wir zu Fuß zur Schule gehen. Wir hatten satt zu essen, aber manchmal musste schon ein Butterbrot mit selbstgemachter Marmelade oder Zucker reichen. Und wenn wir Durst hatten, gab es Wasser aus der Leitung. Meine Eltern fuhren nicht mit uns in Urlaub. Dazu reichten weder Geld noch Zeit. Die Kleidung habe ich von meinem älteren Bruder aufgetragen. Manchmal kam auch eine Schneiderin ins Haus und zauberte aus gebrauchten Sachen neue Hosen oder Mäntel. Es gab keinen Fernseher, meine Fantasie beflügelten Geschichten aus Büchern der Gemeindebibliothek.
Und doch ist mir beim Sichten der alten Bilder meines Vaters deutlich geworden. Es muss eine glückliche Kindheit gewesen sein: Zelten im selbstgemachten Zelt aus Bettlaken und Wäscheklammern, auf einem Floß die „Weltmeere“ erobern (siehe 15.03.), baden in einem Vechtealtarm, in Bäume klettern, Hütten bauen, Gärten anlegen, mit Kaninchen, Elstern oder Hühnern spielen.
Gut möglich, dass mir die Fantasie beim Blick in die Kindheit einen Streich spielt und es in Wirklichkeit ganz anders war. Eines aber war mit Sicherheit so: Wir hatten unendlich viel Zeit und Raum und fühlten uns geborgen in unserer eigenen Welt. Meinem Vater sei noch mal gedankt, dass er unser Tun mit seiner Kamera so wunderbar festgehalten hat.