Sonntag, 23. Juni 2019

Erstes Open Air auf Emlichheimer offener Bühne

Ein paar Besucher mehr hätten es schon sein können beim Open Air von Konzept Kultur, das erste auf der offenen Bühne beim Haus Ringerbrüggen. Immerhin war der Eintritt frei, das Wetter perfekt, und mit Sonic Empire, den Jazzpoeten und Ronja Maltzahn mit ihren drei Musikern hatte die Bürgergemeinschaft drei Gruppen eingeladen, die schon ein gutes Stück Renommee vorweisen können. Ihn allen gleich: Mindestens ein Mitglied hat seine Wurzeln in der Region. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Sonic Empire um Frontman Dennis Kwast nicht den Anfang gemacht hätte, sondern zum Schluss aufgetreten wäre, denn ihre rockig-popige Musik mit den vielen Klassikern hätte das Publikum vielleicht noch mal vor die Bühne gebracht. Aber Sonic Empire musste an dem Abend noch einen weiteren Termin wahrnehmen.
Der Name „Jazzpoeten“ ist Programm: Die ehemalige Emlichheimerin Mano Kösters interpretiert die poetischen Texte mit einen schönen jazzigen Stimme, mit Wortwitz und einer Prise Selbstironie, begleitet von den hervorragenden Instrumentalisten Volker Rasch am Piano und Jan Kobrzinowski an der Gitarre.
Die Münsteranerin Ronja Maltzahn und ihre drei Musiker nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise. Die Singer-Songwriterin singt in sechs Sprachen und spielt dazu Gitarre, Klavier und Cello. Vor ihr wird man in Zukunft sicher noch einiges hören. Ein erstes Album ist bereits fertig, und eine Europa-Tour mit 70 Konzerten haben sie und ihre Musiker bereits hinter sich.
Fazit des Abends: Die offene Bühne mit ihrer guten Akustik und die Wiese davor eignen sich hervorragend für ein Open Air. Hoffentlich gibt es eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Sonic Empire:  











Hilke Koenders feiert mit ihren Mädels ihren Junggesellinnenabschied:





Die Jazzpoeten:









Ronja Maltzahn und Band:















Samstag, 22. Juni 2019

Das Springendal: Ein idyllisches Naturreservat

Heute mal wieder ein Tipp für eine inspirierende Radtour ganz in der Nähe: „Het Springendal“ liegt in der Twente zwischen Ootmarsum und Vasse. Mit seinen Wiesen, Wäldern, Heideflächen, Hügeln, Seen und Bachläufen wird das Naturreservat auch Garten der Niederlande genannt. Es eignet sich hervorragend für Radler und Wanderer, da das Kerngebiet für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist. Am Rande gibt es jedoch einige Wanderparkplätze, wo man sein Auto abstellen kann. Ich bin mit dem Rad in Uelsen gestartet, habe einen Zwischenstopp in Hesingen am Aussichtsturm eingelegt und bin dann beim Koninghoek über die Grenze Richtung Ootmarsum gefahren. Mit Hilfe des niederländischen Knooppuntsystems kann man sich ohne Probleme eine individuelle Route über kleine Straßen oder Waldpättkes zusammenstellen. Sie bietet einiges für die Sinne: Eine abwechslungsreiche Landschaft, Schafe, die die Heide pflegen, Bauernhäuser, Landgüter, idyllische Dörfer und jede Menge Cafés und Restaurants zur Einkehr. Besonders schön: das Watermolen Bels bei Mander. 
Über Getelo bin ich nach Uelsen zurückgeradelt.

Am Start in Uelsen mit Blick auf die Mühle


Vom Aussichtsturm in Hesingen kann man weit in die Landschaft der Grafschaft und der Niederlande schauen:




 In Halle beim Koninghoek hat der Landkreis ein Grenztor gebaut:













In Vasse:









Das Watermolen Bels beim Mander: