Sonntag, 17. Juli 2022

Hendrik Tschirch und Lea Muschielak regieren in Uelsen

 Hier noch einige Bilder vom Schützfest des Bürgerschützenvereins Uelsen, wo ich das Treiben am Montagnachmittag fotografiert habe. Das Königsschießen entwickelte sich in der Endphase zum einem Dreikampf. Hendrik Tschirch schaffte es schließlich, den Vogel mit dem 150. zu erledigen. Zu seiner Königin erwählte er Lea Muschielak. Beide werden begleitet von Bastian und Yvonne Vischer sowie Günter und Monika Elsmann. Mundschenk ist wie immer Jörg Gommer.








 

Mittwoch, 13. Juli 2022

Energie einsparen ist das Gebot der Stunde

Verzweifelt, fast flehentlich appelliert Wirtschaftsminister Habeck an die Bevölkerung, Strom und Gas zu sparen. Privatleute wie Kommunen, Behörden oder Firmen suchen nun nach Möglichkeiten, Energie einzusparen, damit im Winter Wohnungen und kommunale Einrichtungen nicht kalt bleiben oder Firmen ihre Produktion einstellen bzw. reduzieren müssen. Es wird überlegt, Schwimmbäder zu schließen, Straßenbeleuchtungen zu reduzieren oder die Raumtemperatur zu senken. Alles vor dem Hintergrund, dass es zu keinem Energienotstand in der kalten Jahreszeit kommt. Da will es meiner Meinung nach gar nicht passen, dass die Gemeinde Emlichheim plant, zur Adventszeit weitere 100 LED-Leuchtsterne anzuschaffen, von denen sich die Werbegemeinschaft und der VVV eine Attraktivitätssteigerung versprechen. Klar, es ist verlockend, aus der Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ die Kosten in Höhe von 100 000 Euro zu 90 Prozent bezuschusst zu bekommen, aber zeitgemäß ist die Investition nicht angesichts der immensen Energieprobleme. Vielmehr sollte man überlegen, wie das Geld aus dem Förderprogramm eingesetzt werden kann, um noch weitere Energie zu sparen.

Übrigens wird außerdem vielerorts diskutiert, wie man die Verschmutzung durch künstliches Licht eindämmen kann.

Die Bilder stammen aus dem Jahre 2008:



 

Sonntag, 10. Juli 2022

Zwei neue attraktive Sportangebote in Emlichheim

 

Emlichheim hat zwei neue Attraktionen für sportlich Interessierte: Bei der Kita „Die Spürnasen“ ist ein Pumptrack entstanden und unweit davon auf dem Sportplatzgelände ein Soccerfeld.

Ein Pumptrack ist eine spezielle Mountainbikestrecke (englisch „track“) mit Hügeln, Wellen und Kurven. Ziel ist es, ohne in die Pedale zu treten, durch Hoch- und Niederdrücken des Körpers (englisch „pump“) Geschwindigkeit aufzubauen. Wer will, kann natürlich auch gerne die Pedalen benutzen. Wie auch immer, auf jeden Fall werden Beinmuskulatur, Koordination, Gleichgewicht und Kraft gestärkt. Aber in erster Linie macht der neue Funsport einfach Spaß. Und das konnte man gestern sehen, als der Pumptrack zum ersten Mal offiziell freigegeben wurde. Zahlreiche Kinder und Jugendliche tummelten sich auf dem Rundkurs, nicht nur mit Mountainbikes, sondern auch mir Rollern und Skateboard. Der (Samt)gemeinde ist zu danken, dass sie dieses bewegungsintensive Sportangebot möglich gemacht hat.        150 000 Euro hat der Track gekostet, der von verschiedene Stellen gefördert worden ist. Ich denke, das ist gut angelegtes Geld, denn attraktive Bewegungsangebote für die Kids sind in dieser Zeit wichtiger denn je.

Das gleiche gilt für den Soccerplatz („soccer“ = englisch/amerikanisch für Fußball). Die Anlage mit Kunstrasen, Bande, Fangnetz, Toren und auch Basketballkörben hat 94 000 Euro gekostet, ist öffentlich  und steht somit allen Personen kostenlos zur Verfügung.

Bleibt zu hoffen, dass beide Sportanlagen pfleglich behandelt und  intensiv genutzt werden, denn für eine gesunde Entwicklung der Kinder spielt Bewegung eine entscheidende Rolle. Sie müssen ja nicht gleich halsbrecherische Tricks und Sprünge beherrschen, wie sie einige Jungs aus Oldenburg demonstriert haben (siehe ersten Bilder).




































Und auch einige etwas ältere Semester haben sich tatsächlich auf die Strecke gewagt:😏


 




 

Donnerstag, 7. Juli 2022

Oeveringen - Chronik einer Landgemeinde

 Die Chronik der Landgemeinde Oeveringen ist fertig. Kürzlich überreichten mir Ewald Raterink und Rudolf Ribbert vom Mitarbeiterteam eine druckfrische Ausgabe, weil ich einige Bilder zu dem Band beigesteuert hatte. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich für die Geschichte und die Menschen dieses Landstrichs interessieren. Oeveringen war nie eine selbstständige Gemeinde, sondern immer ein Ortsteil von Emlichheim. Aber dennoch fühlen sich die Einwohner in erster Linie als Oeveringer und danach als Emlichheimer.

Zum Buch: Albert Rötterink skizziert ausführlich die Geschichte der Landgemeinde von der Vorgeschichte über die Besiedlung bis zur heutigen Zeit. Im Kapitel „Oeveringen in Wort und Bild“ gibt es viele Informationen über die Menschen, die Landschaft, Einrichtungen, die Kultur und das Leben Oeveringens. Den Hauptteil nimmt das Kapitel über die Höfe und Familien ein. Hier stellen sich die Familien in Wort und Bild sowie mit einer Hof- und Familienchronik vor. Darunter übrigens auch die Familie Oldekamp am Haftenkamper Diek, wo meine Mutter ausgewachsen ist. Also ist auch ein Teil meiner Geschichte in Oeveringen angesiedelt. (Siehe auch den Blogeintrag vom 16.11.2021)