Donnerstag, 28. Mai 2015

Vom Wandel der Blumenwiesen

So, jetzt iast aber auch gut gewesen mit dem Pfingstlauf, und es wird Zeit, sich wieder anderen Themen zu widmen, z. B. einer Blumenwiese.
Spannend, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelt. 2013 hat die Gemeinde beim Ortseingang Ringer Straße und am Bremarkt (ehemaliges Grundstück Assen) Blumenwiesen eingesät. Im ersten Jahr erblühten sie in den prächtigsten Farben. Fast alle Samen der Mischung waren aufgegangen.
Im nächsten Jahr sah das Bild schon ganz anders aus. Viele Blumen sind nicht wieder erschienen, nur einige Samen haben sich durchgesetzt.
In diesem Jahr blüht fast nur noch eine Blumenart, dafür aber sehr üppig. An der Ringer Straße sind das die Margeriten und am Bremarkt die Lupinen. Letztendlich kommen eben nur noch die Pflanzen wieder, die zu dem Standort passen.
Wichtig ist, eine Samenmischung zu wählen, die in der Region gewonnen wurde. Das habe ich vor einigen Tagen beim Anlegen des Blühstreifens am Kloster Bardel gelernt (siehe Blog vom 19.05.). Ganz Eifrige können auch den Samen an heimischen Wiesen und Wegesrändern selbst sammeln. Auch ein magerer Boden ist wichtig, damit das Gras die Blumen nicht überwuchert. Nach dem Blühen sollte die Wiese gemäht und das Mähgut abgeräumt werden. So wird die Wiese magerer und der Same kann, angeregt durch das Sonnenlicht, keimen.

Die Blumenwiese an der Ringer Straße im Wandel der letzten drei Jahre:



Und so hat sich der Platz am Bremarkt entwickelt:





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