Sonntag, 24. November 2013

Stmmungsvoller letzter Abend

Eine Fahrt zum Randa-Tafelberg mit seinen drei Klöstern gehört für uns zu jedem Mallorca-Urlaub dazu (siehe 3. Juli). Gute 20 Kilometer Fahrt, die letzten 5 in Serpentinen, und wir haben den allerschönsten Blick über die Insel. Heute fahren wir gegen Abend hin und werden belohnt mit einem herrlich pastellfarbenen Sonnenuntergang, zunächst auf der Terrasse mit einem Capuccino, dann im Restaurant. So haben wir auf der Insel die Sonne noch nie untergehen sehen, von oben mit Blick über das Land und auf das Meer, Dazu ein einfaches, aber stilvolles mallorquinisches Restaurant mit gutem Essen. Wir fühlen uns dem Himmel ein Stück näher. Schöner können diese Mallorca-Tage nicht zu Ende gehen.








Samstag, 23. November 2013

Das Glück

Das Glück. Darum geht es im Fernsehen in dieser Woche. 

Ein blauer Himmel unter Palmen, Was braucht es mehr,



Sonne auf der Nase (heute bin ich selbst im Bild, denn Alide ist Donnerstagabend gekommen – auch ein Glück)


  
ein Spaziergang an der .....




 

Vielleicht sogar mal eine Currywurst ...

  
eine Zigarette (?) ...



 Ein Spatz zur Gesellschaft ..



ein gutes Essen ...


Auf jeden Fall ..


Freitag, 22. November 2013

Highlights des Westens

Prima, die Sonne scheint. Warum nicht mal wieder einige Highlights des Westens: Valldemossa, Deia, Panoramastraße, Soller.
Valldemossa. Hier verbrachten Frederick Chopin und George Sand 1838 einen Winter. Der Ort versteht das auch heute noch prächtig zu vermarkten. Im Sommer besuchen unzählige Touristen das kleine Tramuntana-Dorf. Jetzt, im November, ist es fast menschenleer. Für das Liebespaar war damals sein Aufenthalt nicht nur ungetrübte Freude. Touristische Infrastrukturen kannte man noch nicht.  Es war kalt in der Kartause,  Chopin war kränklich, und die Schriftstellerin Sand äußerte sich unfreundlich über die Landbevölkerung, nachzulesen in ihrem Reisebericht „Ein Winter auf Mallorca“.


 
Die Gassen sind prächtig herausgeputzt, jede freie Stelle wird genutzt, um Blumenkübel aufzustellen. Und an wirklich jeder Tür ist eine Fliese mit einem Bild der Nonne Catalina Tomàs angebracht. Die fromme Frau stammte aus Valldemossa und wurde 1930 vom Papst Pius XI heilig gesprochen.




Auf der Panoramastraße M20 geht es weiter in Richtung Norden. Die Blicke auf das Meer sind atemberaubend.

Nächster Ort: Deia. Hier hat sich früher eine ganze Anzahl Künstler niedergelassen. Heute sind sie längst verschwunden, aber auch hier hat das Bergdörfchen seine Anziehungskraft nicht verloren. Ein Spaziergang zur Dorfkirche auf dem Hügel, dahinter ein kleiner Friedhof mit vielen ausländischen Namen. Bei einigen steht „El Pintor“ darunter.





Dann: Port de Soller. Von hier aus fährt eine historische Straßenbahn nach Soller durch das Tal der Orangen. Es rumpelt ordentlich, und nach einer Viertelstunde steige ich im Zentrum von Soller aus. Mächtig die Kathedrale, aber sie ist sehr dunkel, ganz anders als „La Seu“ in Palma. Nicht zu Unrecht wird sie das Licht genannt.











 Auf dem Rückweg sitzt Stewart mir gegenüber. Ein Spanier aus Bilbao, der in der ganzen Welt herumgekommen ist: Kanada, USA, Skandinavien, Deutschland, Vietnam, in amerikanischen Diensten, wenn ich das richtig verstanden habe, denn es ist sehr laut in der rumpelnden Straßenbahn. Jetzt hat Stewart sich in Port de Soller niedergelassen. „Hier ist es am schönsten“, sagt er. Wer will da widersprechen?





Donnerstag, 21. November 2013

Palma, die Schöne

Das Wetter ist bescheiden. Für einen Ausflug empfiehlt es sich, etwas aussuchen, das ein Dach hat. Ich entscheide mich für Palma. Der Markt „Mercador del Olivar“ wäre eine gute Idee. Ich parke mein Auto in der Tiefgarage unterhalb der Kathedrale. Von dort ist zu Fuß alles gut zu erreichen.


Ich bin schon etwas spät dran, aber es ist noch etwas los in den Markthallen. Einst als Fischhalle entstanden, sind sie auch heute noch ein Dorado für alle Fischfreunde. Inzwischen gibt es aber auch ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse sowie Fleisch- und Wurstwaren.








  
Nach einem erfolgreichen Einkauf nehmen sie die Mallorquiner Zeit für ein paar leckere, frisch zubereitete Tapas.
Der Regen hat nachgelassen, ich spaziere weitere zur Placa de Espanya, dem quirligen Verkehrsknotenpunkt Palmas. In der „Bar Cristal“ genehmige ich mir einen leckeren, frisch gepressten Orangensaft.

Gestärkt gehe ich zurück durch die Altstadt Palmas, die als die größte Europas gilt. In den engen Gassen haben Supermärkte oder Einkaufsmalls keine Chance. Hier gibt es noch jede Menge kleine Geschäfte für die schönen Dinge des Lebens: Schicke Kleider, natürlich edle Schuhe, für die Mallorca berühmt ist, ausgefallenes Spielzeug oder quietschbunte Süßigkeitenläden, bis an die Decke vollgestopft mit Bonbons, Lutschern oder Schokoladen.











 Und hier empfängt Sie der Apotheker persönlich an der Eingangstür: (Hoffentlich kein Sinnbild für die Qualität seiner Pillen.)