Eine Fahrt zum Randa-Tafelberg mit seinen drei Klöstern gehört für
uns zu jedem Mallorca-Urlaub dazu (siehe 3. Juli). Gute 20 Kilometer
Fahrt, die letzten 5 in Serpentinen, und wir haben den
allerschönsten Blick über die Insel. Heute fahren wir gegen Abend
hin und werden belohnt mit einem herrlich pastellfarbenen
Sonnenuntergang, zunächst auf der Terrasse mit einem Capuccino, dann
im Restaurant. So haben wir auf der Insel die Sonne noch nie
untergehen sehen, von oben mit Blick über das Land und auf das Meer,
Dazu ein einfaches, aber stilvolles mallorquinisches Restaurant mit
gutem Essen. Wir fühlen uns dem Himmel ein Stück näher. Schöner
können diese Mallorca-Tage nicht zu Ende gehen.
Sonntag, 24. November 2013
Samstag, 23. November 2013
Das Glück
Das Glück. Darum geht es im Fernsehen
in dieser Woche.
Ein blauer Himmel unter Palmen, Was braucht es mehr,
Sonne auf der Nase (heute bin ich
selbst im Bild, denn Alide ist Donnerstagabend gekommen – auch ein
Glück)
ein Spaziergang an der .....
Vielleicht sogar mal eine Currywurst ...
eine Zigarette (?) ...
Ein Spatz zur Gesellschaft ..
ein gutes Essen ...
Auf jeden Fall ..
Freitag, 22. November 2013
Highlights des Westens
Prima, die Sonne scheint. Warum nicht
mal wieder einige Highlights des Westens: Valldemossa, Deia,
Panoramastraße, Soller.
Valldemossa. Hier verbrachten Frederick
Chopin und George Sand 1838 einen Winter. Der Ort versteht das auch
heute noch prächtig zu vermarkten. Im Sommer besuchen unzählige
Touristen das kleine Tramuntana-Dorf. Jetzt, im November, ist es fast
menschenleer. Für das Liebespaar war damals sein Aufenthalt nicht nur ungetrübte Freude. Touristische Infrastrukturen kannte man noch nicht. Es war kalt in der Kartause, Chopin war kränklich, und die Schriftstellerin Sand
äußerte sich unfreundlich über die Landbevölkerung,
nachzulesen in ihrem Reisebericht „Ein Winter auf Mallorca“.
Die Gassen sind prächtig
herausgeputzt, jede freie Stelle wird genutzt, um
Blumenkübel aufzustellen. Und an wirklich jeder Tür ist eine Fliese
mit einem Bild der Nonne Catalina Tomàs angebracht. Die fromme Frau stammte aus
Valldemossa und wurde 1930 vom Papst Pius XI heilig gesprochen.
Auf der Panoramastraße M20 geht es
weiter in Richtung Norden. Die Blicke auf das Meer sind atemberaubend.
Nächster Ort: Deia. Hier hat sich
früher eine ganze Anzahl Künstler niedergelassen. Heute sind sie
längst verschwunden, aber auch hier hat das Bergdörfchen seine
Anziehungskraft nicht verloren. Ein Spaziergang zur Dorfkirche auf
dem Hügel, dahinter ein kleiner Friedhof mit vielen ausländischen
Namen. Bei einigen steht „El Pintor“ darunter.
Dann: Port de Soller. Von hier aus
fährt eine historische Straßenbahn nach Soller durch das Tal der
Orangen. Es rumpelt ordentlich, und nach einer Viertelstunde steige
ich im Zentrum von Soller aus. Mächtig die Kathedrale, aber sie ist
sehr dunkel, ganz anders als „La Seu“ in Palma. Nicht zu Unrecht wird sie das Licht genannt.
Auf dem Rückweg sitzt Stewart mir
gegenüber. Ein Spanier aus Bilbao, der in der ganzen Welt
herumgekommen ist: Kanada, USA, Skandinavien, Deutschland, Vietnam, in amerikanischen Diensten, wenn ich das richtig verstanden
habe, denn es ist sehr laut in der rumpelnden Straßenbahn. Jetzt hat
Stewart sich in Port de Soller niedergelassen. „Hier ist es am
schönsten“, sagt er. Wer will da widersprechen?
Donnerstag, 21. November 2013
Palma, die Schöne
Das Wetter ist bescheiden. Für einen
Ausflug empfiehlt es sich, etwas aussuchen, das ein Dach hat. Ich
entscheide mich für Palma. Der Markt „Mercador del Olivar“ wäre
eine gute Idee. Ich parke mein Auto in der Tiefgarage unterhalb der
Kathedrale. Von dort ist zu Fuß alles gut zu erreichen.
Ich bin schon etwas spät dran, aber es
ist noch etwas los in den Markthallen. Einst als Fischhalle
entstanden, sind sie auch heute noch ein Dorado für alle
Fischfreunde. Inzwischen gibt es aber auch ein reichhaltiges Angebot
an Obst und Gemüse sowie Fleisch- und Wurstwaren.
Nach einem erfolgreichen Einkauf nehmen
sie die Mallorquiner Zeit für ein paar leckere, frisch zubereitete
Tapas.
Der Regen hat nachgelassen, ich
spaziere weitere zur Placa de Espanya, dem quirligen Verkehrsknotenpunkt
Palmas. In der „Bar Cristal“ genehmige ich mir einen leckeren,
frisch gepressten Orangensaft.
Gestärkt gehe ich zurück durch die
Altstadt Palmas, die als die größte Europas gilt. In den engen
Gassen haben Supermärkte oder Einkaufsmalls keine Chance. Hier gibt
es noch jede Menge kleine Geschäfte für die schönen Dinge des
Lebens: Schicke Kleider, natürlich edle Schuhe, für die Mallorca
berühmt ist, ausgefallenes Spielzeug oder quietschbunte Süßigkeitenläden, bis an die Decke vollgestopft mit Bonbons,
Lutschern oder Schokoladen.
Und hier empfängt Sie der Apotheker persönlich an der Eingangstür: (Hoffentlich kein Sinnbild für die Qualität seiner Pillen.)
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