Wer sich „First Class Blues Band“
nennt, der ist entweder etwas vermessen, oder er muss schon richtig etwas
können. Der Auftritt in Emlichheim im Haus Ringerbrüggen hat
gezeigt, dass das Zweite eindeutig stimmt, denn die fünf Musiker haben den Blues im Blut. Jeder für sich ist eine feste
Größe in der deutschen Bluesszene und viel mit eigenen Projekten
unterwegs. Zum zwanzigjährigen Bestehen hat die Band wieder alte Zeiten
aufleben lassen, ganz zur Freude der Besucher in Emlichheim, die vom
Auftritt der Vollblutmusiker begeistert sind.
Samstag, 6. Mai 2017
Donnerstag, 4. Mai 2017
Radfahren - eine wunderbare Fortbewegungsart
Gibt es eine schönere
Fortbewegungsart als das Radfahren? Man fährt durch die Landschaft,
langsam genug, um sie mit allen Sinnen aufnehmen zu können; man tut
etwas für das eigene Wohlbefinden und für die Umwelt. Da ist die
Fahrradkampagne „Stadtradeln“ doch genau das Richtige. Zum
zehnten Mal heißt es in diesem Jahr: 21 Tage gemeinsam radeln für
Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Die Aktion hat sich
zu Deutschlands größter Fahrradkampagne entwickelt. Im vergangenen
Jahr beteiligten sich nahezu 500 Kommunen, in denen rund 180.000
RadlerInnen mitmachten. Auch in diesem Jahr ist die Samtgemeinde
Emlichheim dabei. Sie nimmt vom 19. August bis 08. September 2017
teil.
Alle, die in
der Samtgemeinde Emlichheim wohnen,
arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen,
können beim STADTRADELN mitmachen. Unter
kann sich jeder anmelden, allein
und/oder in einer registrierten Gruppe seine Kilometer abstrampeln und notieren.
Es wäre prima, wenn in der Samtgemeinde viele mitmachen. Vielleicht
ist Emlichheim am Ende wieder vorne mit dabei, so wie das Dorf 2008
als fahrradfreundlichste Kommune Niedersachsens ausgezeichnet worden
ist.
Hier sind einige ganz
unterschiedliche Fahrradmotive. Viele zeigen, wie aktiv bei uns schon
geradelt wird, und wie schön die Landschaft zum Radfahren ist.
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| Schon als Kinder waren mein Bruder und ich stolze Radfahrer. (Hier auf dem Gelände der Emsland-Stärke.) |
| Auch Bürgermeister Jöne Strenge ist ein begeisteter Radfahrer. |
Montag, 1. Mai 2017
Fordern und Feiern
Vielerorts werden am Vorabend des
Tages der Arbeit Maibäume aufgestellt. Eine gute Gelegenheiten für
Nachbarschaften und Cliquen, gemeinsam zu feiern. Dagegen ist nichts
einzuwenden. Aber der ursprüngliche Sinn des 1. Mai ist dabei
verloren gegangen, nämlich an die Rechte der Werktätigen zu erinnern
und Arbeitnehmer-Forderungen aufzustellen. Beim Maibaum-Aufstellen
des DGB-Ortsverbandes Emlichheim-Neuenhaus ist das noch so. Seit drei
Jahren findet die Veranstaltung vor der Bürgerhilfe statt. Der
Besuch gestern war gut, auch einige Bewohner des Heimes waren nach
draußen gekommen. Rudi Mertins, DGB-Ortsverbands-Vorsitzender, hätte
sich allerdings mehr jüngere Arbeitnehmer gewünscht. Nachdem der
Maibaum mit vereinten Kräften aufgestellt worden war, folgten die
Ansprachen zum diesjährigen Motto des DGB, „Wir sind viele. Wir
sind eins.“ Hauptredner war der Emlichheimer Bürgermeister Jöne
Strenge. Er forderte soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit sowie Löhne
und Renten, von denen man leben kann. Auf mehrfachem Wunsch
wiederholte Jöne eine vielbeachtete Passage seiner
Neujahrsansprache, in der er an die Werte des Grundgesetzes erinnerte
und vor einem Erstarken von Rechtsradikalismus und Populismus warnte.
Und gefeiert wurde beim Ortsverband auch: Er hatte kühle Getränke
und einen Grillstand organisiert, denn zum Tag der Arbeitnehmer
gehören kämpferische Reden, aber eben auch das gemeinsame Feiern.
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