Samstag, 20. August 2016

Ein Muss für alle Freunde des französischen Chansons

Für alle Freunde des französischen Chansons war der Abend gestern im Haus Ringerbrüggen ein Muss. Der französische Chansonnier Jean-Claude Séferian und seine musikalischen Begleiter (Christiane Rieger-Séferian am Piano, der Akkordeonvirtuose Piotr Rangno, Alexander Morsey am Kontrabass und der Schlagzeuger Wolfgang Ekholt) brachten sie alle: Die Höhepunkte der Chansongeschichte und ihre unvergessenen Interpreten wie Aznavour, Becaud, Brel, Brassens oder Piaf. Dazu sang Séferian zu seinem 35-jährigen Bühnenjubiläum persönliche Lieblingslieder und führte witzig-charmant durch das Programm. Es hatte  seinen Namen „La crème de la crème“ zu recht.






















Freitag, 19. August 2016

Donnerstag, 18. August 2016

Hilfe für Eltern krebskranker Kinder

Für den Emlichheimer Bestattungsunternehmer Michael Gitter stand schon lange fest: Wenn die neuen Büroräume eingeweiht werden, sollen die Gäste keine Geschenke mitbringen, sondern für die „Elterninitiative Kinderkrebs Emsland Grafschaft Bentheim und Umgebung“ spenden. Am 30. April dieses Jahres war es soweit. An der Hauptstraße 13 feierte Michael Gitter mit seinem Team die Eröffnung seines Büros. Es kam eine erkleckliche Spendensumme zusammen, die der Unternehmer auf 2500 Euro aufrundete. Zur Scheckübergabe bedanken sich Annegret und Jürgen Blümel von der Elterninitiative für den ansehnlichen Betrag. „Unser Verein, der sich zu hundert Prozent aus Spenden finanziert, unterstützt Eltern krebskranker Kinder in vielen Bereichen“, sagt Jürgen Blümel. „Das können Fahrten für Arzt- und Krankenhausbesuche sein oder auch Kosten, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden wie Perücken oder Therapiestunden.“ Für Annegret Blümel ist wichtig, dass betroffene Familien nicht das Gefühl haben, allein gelassen zu werden. „Wir haben soziale Kontakte untereinander und tauschen Erfahrungen aus, damit Familien mit der Situation des erkrankten Kindes besser umgehen können“, sagt sie.


Mittwoch, 17. August 2016

Es geht wieder los

In die Sporthallen zieht wieder Leben ein. Die Ferien sind zu Ende, und die Volleyball-Saison geht wieder los. Eifrig trainieren die Jugendlichen das Pritschen, Baggern und Schmettern, um einmal so gut zu werden wie ihre Vorbilder aus der ersten Mannschaft. Aber auch die Hobby-Volleyballer/Innen sind mit Spaß dabei. Viele von ihnen haben früher mal in den oberen Klassen gespielt. 
Für mich heißt es nun, wieder alle Mannschaften zu fotografieren. Gestern ging es mit den ersten vier Mannschaften los. 





Dienstag, 16. August 2016

Ein besonderer Gottesdienst an einem besonderen Ort

U-förmig umschließen die drei Fensterfronten der Nordhorner Euregio-Klinik den Innenhof des Krankenhauses. Dort sind Bankreihen aufgebaut mit einem provisorischen Altar davor. Das ist schon ein besonderer Ort, den sich der Lithurgiekreis der Stadtpfarrei für den Gottesdienst zum Fest „Mariä Himmelfahrt“ ausgesucht hat. Aber es ist auch ein außergewöhnlicher Anlass. Es geht um Heilkräuter, die zu dieser Zeit besonders üppig wachsen. „Sie gelten als Symbol für Heilung und Gesundheit“, sagt Pfarrer Clemens Loth. So gibt es wohl kaum einen besseren Ort für einen „Heilkräuter-Gottesdienst“ als ein Krankenhaus. Wer kann, hat sich von seinem Krankenzimmer auf den Weg nach unten gemacht und sich zu den mehr als 200 Besuchern auf den Bänken gesellt. Einige andere Bettlägerige schauen durch die Fenster der vier Stockwerke und nehmen aus luftiger Distanz an dem Gottesdienst teil. Mitglieder der portugiesischen Gemeinde tragen die schön geschmückte „Muttergottes von Fatima“ von der Krankenhaus-Kapelle in den Innenhof, und Frauen des Lithurgiekreises bringen Kräuter mit, die sie vorher gesammelt und zu Sträußen gebunden haben. Nach der Segnung der Heilkräuter durch Pfarrer Clemens Loth verteilen Helfer duftende Sträuße mit Lavendel, Salbei, Rainfarn oder Frauenmantel an die Gottesdienst-Besucher. In seiner Predigt sagt Pastor Ulrich Högemann, dass die Kräuter nur mit Gottes Segen ihre Wirkung zeigen können.












 

Sonntag, 14. August 2016

Folkmusik mit lokalem Einschlag

Folknight beim Kulturpass Neuenhaus mit lokalem Einschlag: Beim Bremer Indie-Folk-Trio "Atlantic Puffin" spielt der aus Uelsen stammende Christian Heinze Klarinette und Gitarre. Der ehemaliger Gildehauser Heino Sluet spielt beim niederländisch-deutschen Trio „Herbert H Herbert“ die Mundharmonika und einige selbst erfundene Percussion-Instrumente.
Nach den eher ruhigen, melancholischen Klängen von „Atlantic Puffin“ wird es bei „Herbert H Herbert“ lebendiger. Dafür sorgt vor allen Dingen Heino Sluet, der Virtuose an der Mundharmonika. (Sluet: „Sagt bloß nicht Harp“.) Ein wenig an Otto erinnernd, fegt er wie ein Irrwisch über die Bühne und bezaubert vor allen Dingen mit seinem phantastischen Mundharmonika-Spiel, genial begleitet vom Gitarristen Arnaldo Lopez und von Robin Wellendorf am Schlagzeug. Wie nennen die drei ihre Musik, bei der auch Alltagsgegenstände wie eine Teekanne zu einem Instrument umfunktioniert werden? Weltraumblues.