Für alle Freunde des französischen
Chansons war der Abend gestern im Haus Ringerbrüggen ein Muss. Der
französische Chansonnier Jean-Claude Séferian und seine
musikalischen Begleiter (Christiane Rieger-Séferian am Piano, der
Akkordeonvirtuose Piotr Rangno, Alexander Morsey am Kontrabass und
der Schlagzeuger Wolfgang Ekholt) brachten sie alle: Die Höhepunkte
der Chansongeschichte und ihre unvergessenen Interpreten wie
Aznavour, Becaud, Brel, Brassens oder Piaf. Dazu sang Séferian zu
seinem 35-jährigen Bühnenjubiläum persönliche Lieblingslieder und
führte witzig-charmant durch das Programm. Es hatte seinen Namen „La
crème de la crème“ zu recht.
Samstag, 20. August 2016
Freitag, 19. August 2016
Donnerstag, 18. August 2016
Hilfe für Eltern krebskranker Kinder
Für den Emlichheimer
Bestattungsunternehmer Michael Gitter stand schon lange fest: Wenn
die neuen Büroräume eingeweiht werden, sollen die Gäste keine
Geschenke mitbringen, sondern für die „Elterninitiative
Kinderkrebs Emsland Grafschaft Bentheim und Umgebung“ spenden. Am
30. April dieses Jahres war es soweit. An der Hauptstraße 13 feierte
Michael Gitter mit seinem Team die Eröffnung seines Büros. Es kam
eine erkleckliche Spendensumme zusammen, die der Unternehmer auf 2500
Euro aufrundete. Zur Scheckübergabe bedanken sich Annegret und
Jürgen Blümel von der Elterninitiative für den ansehnlichen
Betrag. „Unser Verein, der sich zu hundert Prozent aus Spenden
finanziert, unterstützt Eltern krebskranker Kinder in vielen
Bereichen“, sagt Jürgen Blümel. „Das können Fahrten für
Arzt- und Krankenhausbesuche sein oder auch Kosten, die von der
Krankenkasse nicht bezahlt werden wie Perücken oder
Therapiestunden.“ Für Annegret Blümel ist wichtig, dass
betroffene Familien nicht das Gefühl haben, allein gelassen zu
werden. „Wir haben soziale Kontakte untereinander und tauschen
Erfahrungen aus, damit Familien mit der Situation des erkrankten
Kindes besser umgehen können“, sagt sie.
Mittwoch, 17. August 2016
Es geht wieder los
In die Sporthallen zieht wieder Leben
ein. Die Ferien sind zu Ende, und die Volleyball-Saison geht wieder
los. Eifrig trainieren die Jugendlichen das Pritschen, Baggern und
Schmettern, um einmal so gut zu werden wie ihre Vorbilder aus der
ersten Mannschaft. Aber auch die Hobby-Volleyballer/Innen sind mit
Spaß dabei. Viele von ihnen haben früher mal in den oberen Klassen
gespielt.
Für mich heißt es nun, wieder alle Mannschaften zu
fotografieren. Gestern ging es mit den ersten vier Mannschaften los.
Dienstag, 16. August 2016
Ein besonderer Gottesdienst an einem besonderen Ort
U-förmig
umschließen die drei Fensterfronten der Nordhorner Euregio-Klinik
den Innenhof des Krankenhauses. Dort sind Bankreihen aufgebaut mit
einem provisorischen Altar davor. Das ist schon ein besonderer Ort,
den sich der Lithurgiekreis der Stadtpfarrei für den Gottesdienst
zum Fest „Mariä Himmelfahrt“ ausgesucht hat. Aber es ist auch
ein außergewöhnlicher Anlass. Es geht um Heilkräuter, die zu
dieser Zeit besonders üppig wachsen. „Sie gelten als Symbol für
Heilung und Gesundheit“, sagt Pfarrer Clemens Loth. So gibt es wohl
kaum einen besseren Ort für einen „Heilkräuter-Gottesdienst“
als ein Krankenhaus. Wer kann, hat sich von seinem Krankenzimmer auf
den Weg nach unten gemacht und sich zu den mehr als 200 Besuchern auf
den Bänken gesellt. Einige andere Bettlägerige schauen durch die
Fenster der vier Stockwerke und nehmen aus luftiger Distanz an dem
Gottesdienst teil. Mitglieder der portugiesischen Gemeinde tragen die
schön geschmückte „Muttergottes von Fatima“ von der
Krankenhaus-Kapelle in den Innenhof, und Frauen des Lithurgiekreises
bringen Kräuter mit, die sie vorher gesammelt und zu Sträußen
gebunden haben. Nach der Segnung der Heilkräuter durch Pfarrer
Clemens Loth verteilen Helfer duftende Sträuße mit Lavendel,
Salbei, Rainfarn oder Frauenmantel an die Gottesdienst-Besucher. In
seiner Predigt sagt Pastor Ulrich Högemann, dass die Kräuter nur
mit Gottes Segen ihre Wirkung zeigen können.
Sonntag, 14. August 2016
Folkmusik mit lokalem Einschlag
Folknight beim Kulturpass Neuenhaus mit
lokalem Einschlag: Beim Bremer Indie-Folk-Trio "Atlantic Puffin" spielt der aus Uelsen
stammende Christian Heinze Klarinette und Gitarre. Der ehemaliger
Gildehauser Heino Sluet spielt beim niederländisch-deutschen Trio
„Herbert H Herbert“ die Mundharmonika und einige selbst erfundene
Percussion-Instrumente.
Nach den eher ruhigen, melancholischen
Klängen von „Atlantic Puffin“ wird es bei „Herbert H Herbert“
lebendiger. Dafür sorgt vor allen Dingen Heino Sluet, der Virtuose
an der Mundharmonika. (Sluet: „Sagt bloß nicht Harp“.) Ein wenig
an Otto erinnernd, fegt er wie ein Irrwisch über die Bühne und
bezaubert vor allen Dingen mit seinem phantastischen
Mundharmonika-Spiel, genial begleitet vom Gitarristen Arnaldo Lopez
und von Robin Wellendorf am Schlagzeug. Wie nennen die drei ihre
Musik, bei der auch Alltagsgegenstände wie eine Teekanne zu einem
Instrument umfunktioniert werden? Weltraumblues.
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