Donnerstag, 23. September 2021

Mond und Kondensstreifen

 

Gestern Abend kurz vor 23 Uhr am Himmel gesehen: Der Vollmond beleuchtet einen mächtigen Kondensstreifen. Dieser entsteht, wenn wasserdampf- und rußhaltige Triebwerkgase auf kalte Luft treffen. Die Bilder sind aus zwei Aufnahmen entstanden: Einmal auf den Mond und einmal auf den Kondensstreifen belichtet und dann per Photoshop zusammengesetzt.



 

Dienstag, 21. September 2021

Mit Dorfrallye den Heimatort kennenlernen

Wie heißen die Bronzefiguren bei der Bücherei?“ Oder: „Wann wurde das erste Mal in Emlichheim Öl gefunden?“ So lauteten zwei Fragen der heimatkundlichen Dorfrallye, die sich die Heimatfreunde Emlichheim und Umgebung für die Ferienpassaktion ausgedacht hatten. Sie wollten damit die Mädchen und Jungen dazu anregen, sich mit ihrem Heimatort und seiner Geschichte näher zu beschäftigen. Ein Woche hatten die Jugendlichen zwischen acht und zwölf Jahren Zeit, die Fragen zu beantworten. Klar, die Figuren heißen „Buur en Veehkoopmann“. Sie erinnern daran, dass Emlichheim früher einmal ein Bauerndorf war, in dem Geschäfte des traditionellen Viehhandels mit einem Handschlag besiegelt wurden. Und mit dem Erdölfund im Jahre 1943 begann der Strukturwandel der Gemeinde von einem rein landwirtschaftlich zu einem mittelständisch geprägten Ort. Auch ein Haus mussten die Teilnehmenden malen, und zwar das Gebäude an der Ringer Straße 38/40, in dem ursprünglich einmal die Polizei untergebracht war. „Die meisten Fragen habt ihr richtig beantwortet“, lobte Heimatfreunde-Vorsitzender Albert Rötterink anlässlich der Preisverleihung im Jugendtreff. Folgende Jugendliche bekamen für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Dorfraylle eine Wertgutschein, der in Emlichheimer Geschäften eingelöst werden kann: Hendrik Geerds, Jana Klümper, Leni Kossak, Merle Noll, John Reerink und Nele Zwafelink. 

Auf dem Bild von links: Leni Kossak (oben), Hendrik Geerds, Nele Zwafelink, Heimatfreunde-Vorsitzender Albert Rötterink, John Reerink


 

 

Sonntag, 19. September 2021

40 Jahre MC Leviatan

 

Der Emlichheimer Motorradclub MC Leviatan feiert sein 40jähriges Bestehen. Ein schöner Anlass für ein Jubiläumsfoto beim Clubheim in Echteler an der Vechtetalstraße. Vor 10 Jahren, zum 30jährigen Jubiläum, habe ich die Bikerinnen und Biker schon einmal fotografiert (siehe erstes Bild). Im etwa sind noch dieselben Mitglieder dabei. Na ja, ein bisschen älter sind sie schon geworden, aber das sieht man ihnen in ihren schwarzen Kutten kaum an. Die zweitägige Jubiläumsfahrt führte durch den Teutoburger Wald mit einer Übernachtung in Lienen. Und am Samstag wurde noch einmal zünftig gefeiert, gemeinsam mit ihren Familien beim Clubheim, das seit 1982 ihr Treffpunkt ist.

Vor 10 Jahren, zum 30jährigen Jubiläum ...

und heute, 10 Jahre später:





 

Samstag, 18. September 2021

Mit Schwarzweiß fing alles an

 

Manchmal gerät bei mir die Schwarzweiß-Fotografie aus dem Blickfeld. Dabei fing mit ihr alles an; bei meinem Vater, der all sein fantastischen Bilder selbst entwickelte, und später auch bei mir. Oft stand ich bis tief in die Nacht im heimischen Fotolabor, wo im Entwicklerbad die monochromen Bilder auf geheimnisvolle Weise zum Vorschein kamen. Auch heute noch gefallen mir bei bestimmten Themen Schwarzweiß-Bilder besser als die farbigen. Sie abstrahieren und lenken den Blick auf das Wesentliche. Der bekannte Fotograf Robert Häusser, der meines Wissens nur in Schwarzweiß fotografierte, sagte einmal, die Farbbilder seien „geschwätzig“.

Es gibt Puristen, die auch heute noch ihre Bilder analog im Labor entwickeln. Meines Erachtens spricht aber nichts dagegen, Aufnahmen am Computer digital in Schwarzweiß umzuwandeln. Gute Fotoprogramme bieten hervorragende Möglichkeiten, die im Labor nur mühevoll und zeitaufwändig umzusetzen wären.

Ich habe mir einmal die Fotos des Holland-Trips aus den letzten 7 Blogeinträgen angeschaut und einige passende in Schwarzweiß mit einer leichten Sepia-Färbung umgewandelt. Hier sind die Ergebnisse:


























 

Donnerstag, 16. September 2021

Sint Maartenszee - eine Nachlese

 

Zum Abschluss der Sint-Martenszee-Woche eine Nachlese mit Bildern, die in den themenbezogenen Blogseiten nicht vorgekommen sind, hier aber nicht vorenthalten werden sollen.

Bilder von Meer und Strand gehen immer, auch wenn die Sonne mal nicht scheint:












Callantsoog: 



 

Das Denkmal in Petten, das nach dem Krieg aus den Steinen der zerstörten Kirche gebaut worden ist, nachdem deutsche Soldaten 1943 das Dorf in die Luft gesprengt hatten. Das Mahnmal erinnert aber nicht nur daran, sondern auch an die Sturmfluten, die den Ort im Wasser versinken ließen. Aber nach jeder Katastrophe hatten die Einwohner den Mut, ihre Heimatdorf wieder aufzubauen. Und auch als Kletterturm für Kinder kann ein Denkmal genutzt werden:


 

Friedlich grasende Galloways in den Dünen von Sint Maartenszee:

Heide- und Dünenlandschaft bei Petten:

 

Bauernhof im Harger- und Pettemerpolder (die „Tiere“ sind übrigens Figuren):

 
 Das „Wildrijk“, ein kleines Waldstück bei Sint Maartensflotbrug: