Freitag, 4. April 2014

Rückblick in Bildern

Heute steht kein besonderes Programm auf der Tagesordnung, denn ich hole Alide vom zum Flughafen Sabiha Gökcen ab, der ziemlich weit draußen im asiatischen Teil liegt.
Deswegen heute einige Bilder aus den Tagen vorher.
In der Nähe des Topaki-Palastes gibt es einen schönen Park mit vielen Blumen. Vielleicht etwas bunt, aber die Türken lieben es so. Übrigens: Die Tulpe stammt nicht aus Holland, sondern aus der Türkei.



 
Beim Fähranlager und den Bushaltestellen in der Nähe der Galata-Brücke herrscht immer großer Trubel: Ein Kommen und Gehen, und zwischendurch schnell einen Tee trinken, einen Döner oder ein paar Kastanien essen.






Auch in der Nähe der Galata-Brücke, auf Eminönü-Seite: Der Ägyptische Markt. Dort gibt es hauptsächlich Gewürze . . . . .




. . . . . aber nicht nur!






Und zur Nacht noch ein paar „Blaue-Stunde-Bilder“.




Ein Grafschafter managt adidas

Während ich in Rom keinen Grafschafter getroffen habe, scheint Istanbul für meine Landsleute ein gutes Pflaster zu sein. Für ein GN-Porträt habe ich die ehemalige Veldhauserin Gitta Glüpker-Kesebir und die Nordhornerin Laura Moddemann bereits getroffen. Außerdem studiert Ibo Bakari aus Nordhorn ein Auslandssemester in der Stadt. Er ist Laura zufällig in der Istiklal-Straße über den Weg gelaufen. Für heute Mittag habe ich mich schließlich mit Eddy Massier verabredet. Der gebürtige Neuenhauser und studierte Betriebswirtschafter ist seit 1999 bei adidas und seit April 2013 als Generalmanager für die Märkte Türkei, Bulgarien und Rumänien zuständig. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, aber für ein Treffen in der Mittagspause hat er sich Zeit genommen. Es wird  trotz seiner knappen Zeit ein angenehmes und interessantes Gespräch, wie das nun so mal ist unter Grafschaftern.
Eddy Massier ist mit einer Türkin verheiratet, die bei Michelin-Türkei Finanzdirektorin ist. Beide haben einen zweieinhalbjährigen Sohn. In den nächsten Jahren werden sie sicherlich in Istanbul bleiben, aber ganz ausschließen will Eddy Massier es nicht, irgendwann mit seiner Familie nach Deutschland zu ziehen. 



Das adidas-Center ist in der riesigen Cevahir-Shoppingmall untergebracht, die das zweitgrößte Einkaufszentrum in Europa ist. Bei der Gelegenheit schaue ich mich dort in der Gegend einmal um und mache einige Aufnahmen des modernen Istanbul und in der brandneuen U-Bahn.














Donnerstag, 3. April 2014

Lieblingsplätze

Wenn es gut läuft, dann findet sich in einer Stadt im Laufe der Tage ein Lieblingsplatz.
In Istanbul sind es sogar zwei:
Am Morgen gehe ich nach dem Frühstück zwei Etagen höher in das 360-Grad-Restaurant, baue meinen Laptop auf, um Bilder zu checken oder Texte zu schreiben. Wenn bei der Aussicht keine Inspirationen kommen … 


Am späten Nachmittag gehe ich zur Galatabrücke. Sie verbindet die Stadtteile Eminönü und Karaköy und überspannt das „Goldene Horn“, einen Nebenarm des Bosporus. Oben braust der Verkehr, und unzählige Angler stehen an den Geländern, um den einen oder anderen Fisch an Land zu ziehen. Eine Etage tiefer, sozusagen unter den Anglern, gibt es längs der Brücke an beiden Seiten Restaurants und Cafés. Ich suche mir an der Sonnenseite einen Tisch dicht am Wasser. Ein Getränk bestellen, vielleicht eine Kleinigkeit essen, die Sonne im Gesicht, vor mir das „Goldene Horn“. Das Leben kann so schön sein. Unzählige Fährschiffe tuckern vorbei, und ab und zu schwebt kurz vor mir ein Fisch nach oben, wenn ein Angler Glück gehabt hat und seinen Fang auf die Brücke zieht. Irgendwann schallt der Ruf des Muezzins der Blauen Moschee herüber; ein Rufen, das ich noch von Marrakesch kenne und mir inzwischen vertraut und lieb geworden ist. Ewig könnte ich hier sitzen bleiben. Manchmal vergesse ich die Zeit. Dann sehe ich bei untergehender Sonne, woher das Goldene Horn seinen Namen bekam. 




Heute habe ich meinen Radius erweitert und bin mit einem Fährschiff nach Üsküdar gefahren. Es ist schon komisch, die Überfahrt dauert nur 20 Minuten, aber man ist in einem anderen Kontinent, nicht jedoch in einer anderen Stadt.
Üsküdar gefällt mir gut. Es geht hier etwas ruhiger zu als im europäischen Teil; es ist fast ein bisschen dörflich.

Blick von Asien nach Europa








Übrigens: Die meisten werden es gemerkt haben. Das Bild gestern mit Christoph Daum war ein kleiner Aprilscherz. Soweit ich weiß, ist Daum gerade als Trainer von Bursaspor wegen Erfolgslosigkeit gefeuert worden.

Mittwoch, 2. April 2014

Rundumsichten

Der Galataturm liegt auf der der nördlichen Seite des „Goldenen Horns“ im Stadtviertel Karaköy. Eine kurze Fahrt mit der Tram über die Galatabrücke, ein Stück zu Fuß die steilen Straßen hoch, und dann bin ich angelangt. Im Turm bringt mich ein Fahrstuhl nach oben zur Aussichtsgalerie. Die Rundumsicht über die Stadt und das „Goldene Horn“ ist großartig.









Später gehe ich die Istiklal-Straße entlang. Die Fußgängerzone ist DAS Zentrum des europäischen Istanbuls mit Läden, Cafés, Galerien, Kinos und auch Botschaften. Sie endet am Taksim-Platz. Von dort fahre ich den gleichen Weg mit der historischen Straßenbahn wieder zurück.




 
Und dann entdecke ich tatsächlich Christoph Daum in der Istiklal-Straße. Der soll doch hier in Istanbul irgendwo Trainer sein. Mir scheint, er hat mich sogar erkannt.


Dienstag, 1. April 2014

Dunkelheit und Licht

Immer wieder schön: Das Zusammenspiel von Dunkelheit und Licht. Die Aufnahmen sind heute Abend rund um die Galatabrücke, die Hagia Sophia und die Blaue Moschee entstanden.