Dienstag, 6. März 2018

Hochtiedsnöger unterwegs

Das Hochtiedsnögen kennen wohl nur noch die Älteren unter uns. Bis in die 1950er Jahre suchten Nachbarn des Brautpaares mit Fahrrädern enge Freunde und Verwandte auf, um sie persönlich zur Hochzeit einzuladen. Sie nannten sich Hochtiedsnöger (nögen = bitten). Die Räder waren bunt geschmückt und die Herren fein gekleidet mit schwarzem Anzug und Zylinder. Natürlich gab es zur Begrüßung einen Schnaps oder auch mehrere. Eigentlich ist die schöne Tradition inzwischen so gut wie ausgestorben. Aber in Hoogstede wurde der Brauch noch einmal wiederbelebt. Die Brautleute Claudia und Thorsten Ströer haben sich Hochtiedsnöger gewünscht, und Dennis und Jens Kuite, Cousins der Braut, erfüllten ihnen den Wunsch. Über ihren Besuch bei Hannegret und Fiete Kuite steht morgen eine Geschichte in den GN.












































































Montag, 5. März 2018

Kurzes Eislaufvergnügen

Für kurze Zeit hielt das Eis auf dem Emlichheimer Kanalhafen. Jetzt ist das Eislaufvergnügen leider schon wieder zu Ende.




Samstag, 3. März 2018

Olaf Bossi: "Harmoniesüchtig" im Haus Ringerbrüggen

Olaf Bossi: Wie soll man ihn bezeichnen, Liedermacher, Kabarettist, Schlagersänger? Beim Auftritt gestern in Emlichheim waren von allen Facetten etwas dabei. „Harmoniesüchtig“ heißt das Programm. Geschichten aus dem Leben eines gestressten Familienvaters, eher leise und hintersinnig, gefühlvoll, mit feiner (Selbst)ironie, manchmal ernst, manchmal komisch, aber nie mit Witzen auf Kosten anderer. Olaf Bossi - einer, der einmal vom Rock`n`Roll geträumt hat, nun aber sehr erfolgreich ist als Komponist und Texter für andere Künstler. Und dass er selber singen und Geschichten erzählen kann, hat er am Freitag im Haus Ringerbrüggen bewiesen. Eine Gitarre und seine Stimme, mehr braucht er nicht auf der kleinen Bühne, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

















Freitag, 2. März 2018

Eislaufen an der Mühle

Jedes Jahr zu Beginn des Winters fluten Mitglieder des Laarer Mühlenvereins die Wiese zwischen dem Parkplatz an der Mühle und der Hauptstraße. Sie pumpen Vechtewasser durch ein unterirdisches Rohr in die tief liegende Fläche. „Es versickert kaum, weil dort im Sommer Schafe und Ziegen weiden, die den Untergrund fest treten. Außerdem haben wir die Wiese mit einer speziellen Rasenmischung eingesät, die das Wasser nicht so schnell durchlässt“, sagt Steven Lambers vom Mühlenverein. Die Mühe hat sich auch in diesem Jahr gelohnt. Seit Mittwoch dieser Woche haben die Laarer die Eisfläche mit Schlittschuhen oder Rodelschlitten in Beschlag genommen. „Gefährlich ist das nicht, denn das Wasser ist höchstens 50 cm tief“, versichert Steven Lambers.