Freitag, 20. Februar 2015

Lutschen für einen guten Zweck

Eine prima Sache: Die Konfirmandengruppe 3 der Ev-altreformierten Kirchengemeinde Hoogstede hatte sich mit dem Thema „Glaube ohne Werke ist tot“ auseinandergesetzt und überlegt, wie sie dieses Thema praktisch umsetzen könnte. Dabei kam ihr die Idee einer „Pfefferminztheke“. Der Hintergrund ist, dass sich in den (alt)reformierten Kirchen bis heute die Tradition erhalten hat, während des Gottesdienstes einen Pfefferminz zu lutschen und auch an den Banknachbarn weiterzugeben. Die Jugendlichen öffneten die Theke vom 3. Advent 2014 bis zum 25.Januar 2015. An jedem Sonn- und kirchlichem Feiertag konnten die Besucher in der Hoogsteder Kirche für einen guten Zweck Lutschbonbons erwerben. Die Aktion war ein großer Erfolg. Die Konfirmanden verkauften rund 2900 Pfefferminze, sodass insgesamt 558,59 Euro an Spenden zusammenkamen! Sie beschlossen, aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation mit dem Geld die Arbeit des ökumenischen Asylbetreuerkreises zu unterstützen. „Auch wir als Christen sind nämlich in solchen Situationen gefragt und wollen angesichts unseres guten Lebens anderen ein besseres Leben ohne Angst und mit dem nötigen Maß an sozialer Sicherung ermöglichen“, sagten sie während der Übergabe an den Asylkreis. Die Mitarbeiter waren begeistert und freuten sich sehr, dass die jungen Leute Menschen, denen es nicht so gut geht, nicht vergessen haben. 

Während der Übergabe von links: Micha Breukelman, Nele Batterink, Henry Robbert und Pastor Ulf Sievers vom Asylbetreuerkreis. Ganz vorn links Pastor Christoph Heikens, der die Konfirmanden unterichtet:


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