Sonntag, 11. September 2016

Kunstmeile statt Kartoffelkönigin

Eine Kartoffelkönigin wird nicht mehr auf dem Emlichheimer Herbstfest gekürt. Dafür gibt es eine andere Attraktion. Der noch junge Emlichheimer Kunstverein hat eine Kunstmeile organisiert. Sie liegt etwas außerhalb des sonstigen Geschehens an der Hauptstraße gegenüber dem „Bistro“. Aber ein Gang dorthin lohnt sich. Es sind nicht nur Aussteller mit klassischer Malerei vertreten, sondern auch Kunsthandwerker. Die Grafschafter Volksbank hat den Kunstverein mit einer 1000-Euro-Spende unterstützt. Dieser hat davon Sitzgelegenheiten und große pavillonartige Unterstände angeschafft, wo der Besucher Schutz finden kann vor Sonne oder Regen.















Freitag, 9. September 2016

Die digitale Fotografie: Wie alles begann

Gestern habe ich alte Fotodateien durchstöbert. Dabei kamen Erinnerungen hoch an die Anfänge der digitalen Fotografie. Sie begann für mich vor 13 Jahren. Ich konnte mich nur sehr schwer von der analogen Technik trennen. Voller Hingabe habe ich Stunden im Fotolabor verbracht, um Schwarzweiß-Bilder zu entwickeln. Aber nach einem Praktikum bei den GN gab es kein Zurück: Die erste Digitalkamera musste her, eine Minolta Dimage 7. Sie kostete rund 700 Euro, hatte 5 Megapixel und ein fest eingebautes Objektiv mit einem großen Zoom (28 bis 200 mm Brennweite).

 Verglichen mit heute war die Technik recht bescheiden. Bei Konzertaufnahmen ISO 800 einzustellen, war schon recht kühn. Entsprechend enttäuschend waren oft waren die Ergebnisse: Wenig Dynamik und ein starkes Rauschen bei höheren ISO-Werten. Schnelle Aufnahmen waren fast unmöglich, denn die Auslöseverzögerung war enorm. Fotografieren bei Minustemperaturen ging gar nicht, denn das machten die Akkus nicht mit.
 Es ist schon fantastisch, wie sich in der kurzen Zeit bis heute die Kameras und mit ihnen die  digitale Technik weiterentwickelt haben. Da braucht man der analogen Zeit keine Träne mehr nachzuweinen. Einen Vorteil hatte sie jedoch: Sie zwang dazu, genau hinzuschauen und den Bildaufbau zu planen, bevor man auf den Auslöser drückte. Heute ist die Fotografie oft beliebig geworden nach dem Motto: Ich mach mal jede Menge Aufnahmen. Ein brauchbares wird schon dabei sein.

Einige Beispiele aus den Anfängen der digitalen Konzertfotografie zeigen nicht nur die bescheidenen Ergebnisse, sondern es tauchen auch Personen auf, die damals die ersten Schritte auf der Bühne machten.

Ein verpixeltes Bild von Abi Wallensein im Haus Ringerbrüggen:


 Damals standen die Leute noch vor der Bühne:





Und es wurde sogar getanzt, wie hier bei Pippo Pollina:


Hendrik Veldink machte seine ersten Schritte auf der Bühne:


Hier mit Mariella Roovers (In "Eine Tasse Leben mit Milch und Zucker"):

Auch Sarah Bouwers war damals dabei:


2003: Noch Kinder bei einem Konzert der Musikschule in der Wilsumer altreformierten Schule:
Gerald Geerink (links) und Moritz Temme

Und rechts singt Anne Tieneken:



Dienstag, 6. September 2016

Die Wiedervernässung trocknet aus

Der „Weg durch das Moor“ ist repariert. Morsche Bretter und tragende Teile sind ausgetauscht. Das kunstwegen-Objekt von Peter Fischli und David Weiss in der Nähe der Bathorner Siedlung ist eine meiner Lieblings-Installationen aus der kunstwegen-Reihe. Nach langer Wartezeit können Besucher den 1,2 Kilometer langen Holzsteg nun wieder begehen. Er windet sich durch den Wald, der in einem ehemaligen Torfabbaugebiet aufgeschlagen ist. In jeder Jahreszeit herrscht dort eine andere Stimmung, aber auch im Laufe eines Tages wechselt das Licht. Am schönsten ist es morgens, wenn der Nebel wabert und der Tau noch an den Gräsern haftet. Heute jedoch bin ich nachmittags unterwegs, das Licht ist eher unspektakulär. Statt dessen entdecke ich abseits des Steges das trocken gefallene wiedervernässte Moor. Es hat kaum geregnet in der letzten Zeit. So ist von dem Versuch, Moorflächen zurückzugewinnen, zur Zeit wenig zu sehen. Nur eine grünliche Oberfläche, aus der hier und da Binsen und Gräser herausragen.
Ich nehme mir vor, demnächst noch einmal frühmorgens über den Steg zu wandern, wenn Nebel, Dunst und Spinnennetze eine verwunschene Stimmung zaubern. Der Herbst wird es richten. 









Montag, 5. September 2016

Scheunenbrand am Weg zum Fürstentum

Kurz nach 13 Uhr wurde der Besitzer eines landwirtschaftlichen Gehöftes am Weg zum Fürstentum durch einen lauten Knall erschreckt. Draußen sah er, dass seine 30 x 30 Meter große Scheune und die darin gelagerten 200 bis 300 Heu- und Strohballen brannten. Die dort untergebrachten Rinder konnte der Landwirt rechtzeitig in Sicherheit bringen. Rund 60 Feuerwehrleute aus Emlichheim, Hoogstede und Neugnadenfeld waren im Einsatz,. Zur Wasserversorgung mussten sie eine 800 Meter lange Leitung von nächstgelegenen Unterflurhydranten legen. Kollegen aus Neuenhaus waren außerdem mit einem Tankwagen im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.












Sonntag, 4. September 2016

Die Kommune der Zukunft

Der DGB hat sich zu den Kommunalwahlen Gedanken gemacht und einige Positionen zu den „Kommunen der Zukunft“ genannt. Auf Info-Ständen verteilen Gewerkschafter Flyer. Demnach sollten Kommunen  „stark, sozial und solidarisch“ sein. Dem DGB in unserer Region ist besonders wichtig, dass sie gute Arbeit schaffen, verkaufsoffene Sonntage klar begrenzen sowie bezahlbaren Wohnraum und menschenwürdige Wohnungen schaffen.
Nordhorn-Range und das Kernkraftwerk Lingen sollten möglichst schnell geschlossen werden.
DGB-Ortsverbandsvorsitzender Rudi Mertins sagt auf einem Info-Stand in Emlichheim am Burhook: „Uns ist auch wichtig, dass die Leute zur Wahl gehen und ihr Grundrecht ausüben.“




Samstag, 3. September 2016

Außergewöhnliche Musik in schöner Kulisse

Die Diele des Hauses Ringerbrüggen war mal wieder die ideale Wohlfühl-Kulisse für ein Konzert mit außergewöhnlicher Musik, guter Stimmung und einer Wechselbeziehung zwischen Künstlern und Besuchern. „Boogielicious“ hieß das deutsch-niederländische Trio, das Boogie-, Blues- und Jazzmusik in ungewöhnlicher Formation (Klavier, Schlagzeug, Mundharmonika) virtuos interpretierte. Es scheint sich mittlerweile herumgesprochen zu haben, dass in Emlichheim hochkarätige Konzerte geboten werden, denn es waren viele Besucher auch aus entfernteren Regionen gekommen.










 





Donnerstag, 1. September 2016

Coco, der Superstar kommt!

Die Kinder fallen fast in Ohnmacht. Coco, der Superstar gibt ein Konzert an ihrer Schule. Und nicht nur das. Ein Vertreter der Schülerschaft bekommt einen Backstage-Pass. Doch wer hat das Glück? Der mit den besten Zensuren? Auf der Suche nach einem Repräsentanten liefern sich die kleinen Naturwissenschaftler, Künstler, Sportler und Sprachgenies einen Wettstreit. Und was ist mit denjenigen, die kein spezielles Talent haben? Schließlich gibt es eine Lösung, und die hat mit dem Hausmeister zu tun.
Die Kirchenmusikerin Betty Alsmeier studiert das Musical mit ihrem Kinder- und Jugendchor der reformierten Kirchengemeinden Neuenhaus/Uelsen zur Zeit ein. Noch wird intensiv geübt, geschauspielert, gesungen und getanzt. Doch bis zur Aufführung am Sonnabend, den 24. und am Sonntag, den 25. September, ist ja auch noch ein wenig Zeit. Beginn ist jeweils um 16 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus.