Eine Kartoffelkönigin wird nicht mehr auf dem Emlichheimer
Herbstfest gekürt. Dafür gibt es eine andere Attraktion. Der noch
junge Emlichheimer Kunstverein hat eine Kunstmeile organisiert. Sie
liegt etwas außerhalb des sonstigen Geschehens an der Hauptstraße
gegenüber dem „Bistro“. Aber ein Gang dorthin lohnt sich. Es
sind nicht nur Aussteller mit klassischer Malerei vertreten, sondern
auch Kunsthandwerker. Die Grafschafter Volksbank hat den Kunstverein
mit einer 1000-Euro-Spende unterstützt. Dieser hat davon Sitzgelegenheiten und große pavillonartige Unterstände angeschafft,
wo der Besucher Schutz finden kann vor Sonne oder Regen.
Sonntag, 11. September 2016
Freitag, 9. September 2016
Die digitale Fotografie: Wie alles begann
Gestern habe ich alte Fotodateien
durchstöbert. Dabei kamen Erinnerungen hoch an die Anfänge der
digitalen Fotografie. Sie begann für mich vor 13 Jahren. Ich konnte
mich nur sehr schwer von der analogen Technik trennen. Voller Hingabe
habe ich Stunden im Fotolabor verbracht, um Schwarzweiß-Bilder zu
entwickeln. Aber nach einem Praktikum bei den GN gab es kein Zurück: Die erste Digitalkamera musste her, eine Minolta Dimage 7. Sie
kostete rund 700 Euro, hatte 5 Megapixel und ein fest eingebautes
Objektiv mit einem großen Zoom (28 bis 200 mm Brennweite).
Verglichen mit heute war die Technik recht bescheiden. Bei
Konzertaufnahmen ISO 800 einzustellen, war schon recht kühn.
Entsprechend enttäuschend waren oft waren die Ergebnisse: Wenig
Dynamik und ein starkes Rauschen bei höheren ISO-Werten. Schnelle
Aufnahmen waren fast unmöglich, denn die Auslöseverzögerung war
enorm. Fotografieren bei Minustemperaturen ging gar nicht, denn das
machten die Akkus nicht mit.
Es ist schon fantastisch, wie sich in
der kurzen Zeit bis heute die Kameras und mit ihnen die
digitale Technik weiterentwickelt haben. Da
braucht man der analogen Zeit keine Träne mehr nachzuweinen. Einen
Vorteil hatte sie jedoch: Sie zwang dazu, genau hinzuschauen und den
Bildaufbau zu planen, bevor man auf den Auslöser drückte. Heute ist
die Fotografie oft beliebig geworden nach dem Motto: Ich mach mal
jede Menge Aufnahmen. Ein brauchbares wird schon dabei sein.
Einige Beispiele aus den Anfängen der
digitalen Konzertfotografie zeigen nicht nur die bescheidenen
Ergebnisse, sondern es tauchen auch Personen auf, die damals die
ersten Schritte auf der Bühne machten.
Ein verpixeltes Bild von Abi Wallensein im Haus Ringerbrüggen:
Damals standen die Leute noch vor der Bühne:
Und es wurde sogar getanzt, wie hier bei Pippo Pollina:
Hendrik Veldink machte seine ersten Schritte auf der Bühne:
Hier mit Mariella Roovers (In "Eine Tasse Leben mit Milch und Zucker"):
Auch Sarah Bouwers war damals dabei:
2003: Noch Kinder bei einem Konzert der Musikschule in der Wilsumer altreformierten Schule:
Gerald Geerink (links) und Moritz Temme
Und rechts singt Anne Tieneken:
Dienstag, 6. September 2016
Die Wiedervernässung trocknet aus
Der „Weg durch das Moor“ ist
repariert. Morsche Bretter und tragende Teile sind ausgetauscht. Das
kunstwegen-Objekt von Peter Fischli und David Weiss in der Nähe der
Bathorner Siedlung ist eine meiner Lieblings-Installationen aus der
kunstwegen-Reihe. Nach langer Wartezeit können Besucher den 1,2
Kilometer langen Holzsteg nun wieder begehen. Er windet sich durch
den Wald, der in einem ehemaligen Torfabbaugebiet aufgeschlagen
ist. In jeder Jahreszeit herrscht dort eine andere Stimmung, aber
auch im Laufe eines Tages wechselt das Licht. Am schönsten ist es
morgens, wenn der Nebel wabert und der Tau noch an den Gräsern
haftet. Heute jedoch bin ich nachmittags unterwegs, das Licht ist
eher unspektakulär. Statt dessen entdecke ich abseits des Steges das
trocken gefallene wiedervernässte Moor. Es hat kaum geregnet in der
letzten Zeit. So ist von dem Versuch, Moorflächen zurückzugewinnen,
zur Zeit wenig zu sehen. Nur eine grünliche Oberfläche, aus der
hier und da Binsen und Gräser herausragen.
Ich nehme mir vor, demnächst noch
einmal frühmorgens über den Steg zu wandern, wenn Nebel, Dunst und
Spinnennetze eine verwunschene Stimmung zaubern. Der Herbst wird es
richten.
Montag, 5. September 2016
Scheunenbrand am Weg zum Fürstentum
Kurz nach 13 Uhr wurde der Besitzer eines landwirtschaftlichen
Gehöftes am Weg zum Fürstentum durch einen lauten Knall erschreckt.
Draußen sah er, dass seine 30 x 30 Meter große Scheune und die
darin gelagerten 200 bis 300 Heu- und Strohballen brannten. Die dort
untergebrachten Rinder konnte der Landwirt rechtzeitig in Sicherheit
bringen. Rund 60 Feuerwehrleute aus Emlichheim, Hoogstede
und Neugnadenfeld waren im Einsatz,. Zur Wasserversorgung mussten sie
eine 800 Meter lange Leitung von nächstgelegenen Unterflurhydranten
legen. Kollegen aus Neuenhaus waren außerdem mit einem Tankwagen im
Einsatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.
Sonntag, 4. September 2016
Die Kommune der Zukunft
Der DGB hat sich zu den Kommunalwahlen
Gedanken gemacht und einige Positionen zu den „Kommunen der
Zukunft“ genannt. Auf Info-Ständen verteilen Gewerkschafter
Flyer. Demnach sollten Kommunen „stark, sozial und solidarisch“ sein. Dem
DGB in unserer Region ist besonders wichtig, dass sie gute Arbeit schaffen, verkaufsoffene Sonntage klar
begrenzen sowie bezahlbaren Wohnraum und
menschenwürdige Wohnungen schaffen.
Nordhorn-Range und das Kernkraftwerk
Lingen sollten möglichst schnell geschlossen werden.
DGB-Ortsverbandsvorsitzender Rudi
Mertins sagt auf einem Info-Stand in Emlichheim am Burhook: „Uns
ist auch wichtig, dass die Leute zur Wahl gehen und ihr Grundrecht
ausüben.“
Samstag, 3. September 2016
Außergewöhnliche Musik in schöner Kulisse
Die Diele des Hauses Ringerbrüggen war
mal wieder die ideale Wohlfühl-Kulisse für ein Konzert mit außergewöhnlicher Musik, guter Stimmung und einer Wechselbeziehung
zwischen Künstlern und Besuchern. „Boogielicious“ hieß das
deutsch-niederländische Trio, das Boogie-, Blues- und Jazzmusik in
ungewöhnlicher Formation (Klavier, Schlagzeug, Mundharmonika)
virtuos interpretierte. Es scheint sich mittlerweile herumgesprochen
zu haben, dass in Emlichheim hochkarätige Konzerte geboten werden,
denn es waren viele Besucher auch aus entfernteren Regionen gekommen.
Donnerstag, 1. September 2016
Coco, der Superstar kommt!
Die Kinder fallen fast in Ohnmacht.
Coco, der Superstar gibt ein Konzert an ihrer Schule. Und nicht nur
das. Ein Vertreter der Schülerschaft bekommt einen Backstage-Pass.
Doch wer hat das Glück? Der mit den besten Zensuren? Auf der Suche
nach einem Repräsentanten liefern sich die kleinen
Naturwissenschaftler, Künstler, Sportler und Sprachgenies einen
Wettstreit. Und was ist mit denjenigen, die kein spezielles Talent
haben? Schließlich gibt es eine Lösung, und die hat mit dem
Hausmeister zu tun.
Die Kirchenmusikerin Betty Alsmeier
studiert das Musical mit ihrem Kinder- und Jugendchor der
reformierten Kirchengemeinden Neuenhaus/Uelsen zur Zeit ein. Noch
wird intensiv geübt, geschauspielert, gesungen und getanzt. Doch bis zur
Aufführung am Sonnabend, den 24. und am Sonntag, den 25. September,
ist ja auch noch ein wenig Zeit. Beginn ist jeweils um 16 Uhr in der
Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus.
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