Gänse oder Enten? Ich bin mir
nicht sicher, als ich die Vögel zum ersten Mal am Kanal in Ringe
entdecke. Auf jeden Fall sehen sie mit ihrem kräftig-braunen, ins
orange gehenden Gefieder sehr reizvoll aus. Ich mache ein paar Fotos
und finde zu Hause mit der Google-Bildersuche heraus, dass es sich um
Rostgänse handelt. Im Internet lese ich, dass sie zu den Halbgänsen zählen, weil sie sowohl wie Enten gründeln als auch wie Gänse auf
Weideflächen äsen. Eigentlich gehören sie nicht in unsere Region,
sondern leben hauptsächlich in den Steppen- und Wüstenzonen
Innerasiens. Wahrscheinlich sind sie aus der Ferne zufällig zu uns
geflogen oder als Gefangenenflüchtlinge ausgebüchst. Dadurch,
dass sie als Höhlenbrüter z. B. Schleiereulen oder Turmfalken von ihren
Nistkästen vertreiben, können sie zu einer Gefahr werden für die
heimische Fauna. Anders als die
große Population der ebenfalls eingewanderten Nilgänse sind die Rostgänse aber noch nicht
sehr verbreitet.
Mittwoch, 13. Mai 2020
Dienstag, 12. Mai 2020
Als der BSV 25 Jahre jung wurde
Das Schützenfest des BSV
Emlichheim fällt ja nun in diesem Jahr der Corona-Krise zum Opfer,
wie alle Großveranstaltungen.
Als
kleinen Trost für alle Schützenschwestern und -brüder hier nun
vier Bilder vom Jubiläumsschützenfest 1978, als der Verein 25 Jahre
jung geworden war.
Interessant
übrigens auch der Benzinpreis damals, wie auf dem ersten Bild zu
sehen ist: 91,9, Super 97,9, Diesel: 90,9. Wohlgemerkt, das waren
DM-Preise!
Und an der Bahnhofstraße gab es noch die Drogerie Hilbink (heute Hanne`s Laden).
Und an der Bahnhofstraße gab es noch die Drogerie Hilbink (heute Hanne`s Laden).
Sonntag, 10. Mai 2020
Wasser, Rinder und Energie
Gestern, bei der Radtour
entlang der Grenzaa, habe ich natürlich nicht nur Kühe und Fliegen
fotografiert (Blog von gestern).
Hier
sind einige Landschaftsaufnahmen:
Samstag, 9. Mai 2020
Rinder und ihre Plagegeister
Wie schön für die Rinder,
wieder auf der Weide zu sein, bei frischer Luft und Sonne saftiges Gras zu fressen, Platz zu haben, wie hier in Weusten auf einer
Weide an der Grenzaa, ….
…
wären da die unzähligen
Fliegen, die auf der Suche nach salzhaltigen Flüssigkeiten sind. Und
die gibt es vor allen Dingen am Maul, an den Augen und an den Nasenlöchern der Rinder. Echt
nervig, die kleinen Plagegeister, vor allen Dingen, weil sich das Vieh nicht dagegen wehren kann.
Mittwoch, 6. Mai 2020
Die Corona-Schlange will gefüttert werden
Am Wulfweg in Haselaar
gibt es jetzt ebenfalls eine bunte Corona-Steinschlange, ähnlich wie beim Haus
Soteria (Blog vom 8. April 2020). Der Wulfweg führt vom Hahnenberger
Diek in Richtung Kanal oder Lamberg. Die Steine liegen
auf der Brücke über dem Entlastungskanal. Die Schlange ist noch
nicht sehr lang, aber sie kann ja noch gefüttert werden. Also, wer
noch ein paar Steine übrig hat und sie anmalen möchte, kann die
kleinen Kunstwerke dazulegen als Zeichen der Anteilnahme für alle,
die zur Zeit wenig Kontakt haben. „Wir können uns zwar momentan
nicht nah sein, aber unsere Steine schon!“ So steht es auf einem
Plakat, das jemand an dem Geländer befestigt ist.
Übrigens wird der Wulfweg zur
Zeit besonders gerne als Spazierweg, Radwander-, Walker- oder Joggerstrecke
genutzt, entweder in Richtung Lamberg oder Kanal. Warum nicht
eine Pause an der Brücke einlegen, sich die Steine anschauen und an
Corona-Betroffene denken. Neuerdings gibt es dort sogar eine Bank zum
Verweilen.
Dienstag, 5. Mai 2020
Wenn die Wiesen Schaum tragen
Das Wiesenschaumkraut liebt
fette, feuchte Wiesen. Wenn es üppig blüht, sieht es so aus,
als ob die Wiese mit einem Schaumteppich überzogen ist. Am
Wulfweg im Grenzgebiet Emlichheim – Kleinringe gibt es noch eine
solche Wiese. Die rosa-violett-weißen Blüten der krautigen Pflanze wachsen dort in prächtig farblicher Gemeinschaft mit dem
gelb blühenden Hahnenfuß, auch Butterblume genannt. Sehr schön
anzusehen – und natürlich zu fotografieren.
Während
der Hahnenfuß giftig ist, wird das Wiesenschaumkraut auch als Heil-
und Würzkraut eingesetzt. Leider wird sein Lebensraum durch
Entwässerungsmaßnahmen immer mehr eingeengt. Schade, denn es ist
sehr nektarreich und gilt als wichtige wichtige Futterpflanze für
Bienen und Schmetterlinge.
Montag, 4. Mai 2020
Die Blaue Brücke
Schon oft fotografiert: Die
Blaue Brücke in Ringe. Hier sind die neuesten Aufnahmen von heute:
Unweit der Blauen Brücke:
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