Sonntag, 19. April 2020

Buswartehäuschen

Hin und wieder fotografiere ich auf meinen Radtouren Buswartehäuschen und Schutzhütten, jedenfalls dann, wenn sie mir interessant erscheinen. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sie sein können. Einige Unterstände sind mit viele Hingabe gestaltet, andere sind etwas vernachlässigt. Mir scheint, sie sagen auch etwas aus über die Gegend und ihre Bewohner, z. B. wie komfortabel sie ihren Kindern das Warten auf den Schulbus gestalten.
Jetzt zu Corona-Zeiten fehlen leider die abgestellten Fahrräder, da keine Schule stattfindet.
Die Buswartehäuschen sind alle in der Grafschaft oder im Grenzbereich aufgenommen. Vielleicht erkennt der eine oder andere ja eines wieder.
(Besucher des Blogs dürfen mir gerne Hinweise auf weitere interessante Häuschen geben.) 














Ein Buswartehäuschen von hinten gesehen. Es wird gleichzeitig als Hochsitz genutzt. Wie praktisch!












Donnerstag, 16. April 2020

Landschaften, grafisch und minimalistisch

Heute mal wieder ein paar Landschaftsbilder, am Lamberg, in Ringe und Ringer Weusten aufgenommen. Wobei die letzten mal wieder meine Vorliebe für minimalistische, grafische Bildinhalte zeigen. Das Schwarzweißbild ist nicht mit klassischer Schwarzfilter-Infrarottechnik  entstanden, sondern ihm wurde per Bildbearbeitung nachträglich einen Infrarotlook verpasst.









Dienstag, 14. April 2020

Die Gemeine Stubenfliege

Nicht erschrecken, das Monster unten in den Bildern ist nur eine Gemeine Stubenfliege, in der Küche mit dem Makro aufgenommen. (Was tut man nicht alles, wenn man Zeit hat.)
Aber mitunter lernt man eben auch noch etwas dazu. Im Internet lese ich Erstaunliches über die Stubenfliege:
- Sie ist sehr anpassungsfähig und kommt in fast allen Lebensräumen der Erde klar.
- Sie schmeckt Nahrung mit den Beinen, an denen sich Geschmacksrezeptoren befinden.
- Sie kann nur trinken. Feste Nahrung weicht sie mit ihrem Speichel ein und saugt sie mit dem Rüssel auf.
- Aufgrund ihrer Facettenaugen mit einem 360-Grad-Blickfeld kann sie auch hinter sich sehen.
- Sie hat eine erstaunliche Reaktionszeit. Ihr Gehirn kann 250 Bilder in der Sekunde verarbeiten,  der Mensch nur 60.
- Sie ist sehr schnell und kann in der Sekunde 3 Meter zurücklegen.
- Sie kann eine ganze Reihe von Krankheiten übertragen.
- Sie lebt bis zu 30 Tage; in dieser Zeit legt sie an die 500 Eier.
- Sie legt ihre Eier gerne auf Fäkalien, verwesende Früchte oder verrottende Kadaver, damit die  Larven nach dem Schlüpfen gleich Nahrung finden.

Bevor man nun daran geht, den Fliegen mit allen Mitteln den Garaus zu machen, sei zur Beruhigung gesagt, dass die Gefahr von Krankheitsübertragungen sehr gering ist, wenn man hygienische Grundregeln beachtet. Außerdem haben Stubenfliegen einen hohen ökologischen Wert. Sie bestäuben viele Pflanzen und sind für zahlreiche andere Tiere (z. B. Vögel, Spinnen, Frösche) eine protein- und fettreiche Nahrung.






Montag, 13. April 2020

Ein Osterspaziergang

Was machen zu Ostern in Coronazeiten, wenn Familienbesuche nicht möglich sind. Ein Osterspaziergang ist zum Glück immer noch erlaubt. Wir entscheiden uns für den Rundwanderweg "Geschichtspark Uelsener Quellen" (GUQ), ein neues Projekt der Uelsen Touristik. Es handelt sich um einen ausgeschilderten Weg, der verschiedene Stationen mit kulturhistorischer Bedeutung erschließt: Z. B. die restaurierte Erdholländer-Windmühle, den Bronzezeithof, die bronzezeitlichen Grabhügel oder den Heideweiher. Wer ein Smartphone dabei hat, kann es als persönlichen Tourenführer benutzen und sich an acht Audiostationen interessante Informationen anhören. Haben wir aber nicht. So müssen wir uns mit den Informationstafeln begnügen. Los geht`s in der Ortsmitte in Richtung Süden, der „grünen Lunge“. Nach der Wassermühle mit ihrem Teich folgt der für mich schönste Teil der Wanderung: Entlang des sumpfigen Linnenbaches, wo zur Zeit viele gelbe Sumpfdotterblumen blühen.  Durch Höcklenkamper Waldflächen wandern wir entlang des Feriengebietes wieder zurück in den Ort. Sieben Kilometer lang soll der Wanderweg sein, uns allerdings kam er länger vor. Eine landschaftlich schöne Wanderung liegt hinter uns, die zudem eine Fülle an kulturhistorischen Informationen bietet. 















 

Freitag, 10. April 2020

Goldgelbe Rapsfelder

Mir scheint, dass der Raps in diesem Jahr besonders früh blüht. Möglicherweise hat die Sonne der letzten Tage die Pflanzen schon mal dazu verführt, Blüten anzusetzen. Auf jeden Fall ergeben die goldgelben Rapsfelder in Verbindung mit einem blauen Himmel schöne Fotomotive.
Die Bilder sind an der Vechte in Emlichheim sowie in Oeveringen und Echteler entstanden: